Sommerbühne zieht positive Bilanz

Die Hälfte der Veranstaltungen war ausverkauft. Lokale Gruppen stoßen auf großes Interesse.

Blaubeuren. Mit dem Kabarett-Duo „die feisten“ und neuen Impressionen aus der Blauhöhle mit der Arge Blautopf ist die 15. Spielzeit der Sommerbühne am Blautopf am 10. August 2019 zu Ende gegangen. Jetzt haben die Verantwortlichen eine erste Bilanz gezogen. „Mit der diesjährigen Spielzeit sind wir hoch zufrieden“, sagt Peter Imhof, einer der beiden Sprecher der Sommerbühne. Zusammen mit rund 40 weiteren Ehrenamtlichen organisiert er jährlich ein Festival, das Besucher aus ganz Baden-Württemberg, aber auch aus Bayern, Österreich und der Schweiz anzieht. „Soweit ich sehe, war es unsere bisher erfolgreichste Saison, was die Anzahl der verkauften Tickets angeht“, teilte er mit. Sieben Veranstaltungen waren komplett ausverkauft, davon drei Veranstaltungen mit Gruppen aus der Region. Und mit 6.100 Besuchern sind rund 1.000 Besucher mehr als im Vorjahr gekommen. „Ohne die engagierten Team-Mitglieder, aber auch unsere treuen Sponsoren aus der regionalen Wirtschaft und die Unterstützung durch den Bauhof der Stadt Blaubeuren wäre ein solches Kulturprojekt nicht möglich“, ergänzt Stefan Gebhardt, der Co-Sprecher der Sommerbühne. „Durch diesen Erfolg können wir sogar Rücklagen für die nächste Spielzeit bilden.“ Die Verantwortlichen wünschen sich aber weitere Mitarbeiter, vor allem für den Aufbau- und Abbau, sowie die Mithilfe während der Spielzeit.

Programmplanung für die nächste Saison hat begonnen

Parallel zur laufenden Spielzeit hat die achtköpfige Programm-Gruppe mit den Überlegungen für die 16. Spielzeit begonnen. „Auch im nächsten Jahr suchen wir nach einem interessanten Mix mit bekannten Künstlern, noch unbekannten Acts und lokalen Gruppen aus den Bereichen Musik, Theater und Kabarett“, berichtet Peter Imhof. Erste Anfragen laufen schon, mehr lassen sich die Programm-Macher aber noch nicht entlocken. „Wir setzen nicht nur auf bekannte Namen, sondern auch auf vielversprechende Künstler, die zu unserem besonderen Sommerfestival passen“, sagt Imhof. Dass dies gelingt, hat sich in diesem Jahr bei der Veranstaltung mit „den feisten“ gezeigt. Vor zwei Jahren war die Tribüne nur halb voll, in diesem Jahr war die Veranstaltung schon drei Wochen vorher komplett ausverkauft. Die nächste Spielzeit beginnt am 10. Juli 2020 und endet am 8. August 2020. Das neue Programm wird voraussichtlich Ende März 2020 veröffentlicht.

15-Kilometer-Marke überschritten

Taucher der „Arge Blautopf“ am kommenden Samstag auf der Sommerbühne

Blaubeuren. Die Veranstaltung mit der Arge Blautopf bildet am kommenden Samstag (10. August 2019) den Schlusspunkt der diesjährigen sehr erfolgreichen Spielzeit der Sommerbühne am Blautopf. Im letzten Jahr hatten die Taucher dort über die Höhlenrettung berichtet. Vor einigen Tagen haben sie gezeigt, dass dies nicht nur Theorie ist. Sie waren aktiv dabei, als ein kommerzieller Guide und ein Tourist aus der Falkensteiner Höhle bei Grabenstetten gerettet wurden. Durch heftige Regenfälle waren diese in der „Reutlinger Halle“ eingeschlossen. Auf der Sommerbühne werden Andreas Kücha, Werner Gieswein und Peter De Coster über diese Aktion berichten, aber auch über die neu entdeckten Passagen in der Blauhöhle. “Wir kamen ordentlich weiter” berichtete Andreas Kücha vor einigen Tagen in der Presse. Dies gilt vor allem für den in Richtung Seißen zielenden Seiteneingang, der allein schon 600 Meter misst. Insgesamt ist das Blauhöhlensystem dadurch auf 15 Kilometer angewachsen. Die Höhlenforscher zeigen auf der Sommerbühne neue Fotos und Videos vom “Versturz 3” und der neu entdeckten Passage. Sie blicken auch auf ihre verschiedenen Projekte in den vergangenen Jahren zurück. Beginn ist um 20.30 Uhr.

Für die Veranstaltung mit der Arge Blautopf gibt es noch Karten:

Musik-Kabarett mit den „feisten“
Am Freitag zuvor (9. August 2019) kommt das erfolgreiche Gesangs-Duo „die feisten“ zum zweiten Mal an den Blautopf. Die Kabarettisten Mathias Zeh und Rainer Schacht zeichnen sich durch eigene Kompositionen, eigene Begleitung sowie Comedy-Elemente aus. Sie präsentieren ihre Songs minimalistisch mit verschiedenen akustischen Instrumenten oder a cappella. Neben akustischer Gitarre und Bass kommen auch Instrumente wie Mandoline, Sitar, Timple, Cajón, Ukulele, Bassbox und eine Udu zum Einsatz. Diese Veranstaltung ist jedoch schon ausverkauft. Beginn ist um 20 Uhr.

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Autor: Eberhard Fuhr
Foto: Fotofreunde Blaustein / Ralf Hinz

„Milestones of Rock“ am Blautopf

Sommerbühne geht mit Kabarett und Popmusik weiter

Am kommenden Samstag, den 3. August 2019, gastiert mit Siggi Schwarz ein Musiker am Blautopf, der seit mehreren Jahrzehnten zur Crème der europäischen Spitzengitarristen gehört und schon mit fast allen Größen des internationalen Rock-Business zusammengearbeitet hat. Er teilte die Bühne mit Rockikonen wie Bryan Adams, The Who, Santana, Scorpions und ZZ Top. Bei „Milestones of Rock“ auf der Sommerbühne in Blaubeuren kommt er mit seiner fünfköpfigen Band und den 50 Musikern der Frankfurter Sinfoniker, sowie dem Ausnahmesänger Markus Engelstädter. Auf dem Programm stehen viele Rock-Highlights der 70-er und 80-er Jahre, wie Bohemian Rhapsody, Jump, Stairway to Heaven, Hotel California, Eye of the Tiger, Africa, Final Countdow, alles Titel, die Siggi Schwarz mit seiner Band und Philharmonischen Orchester produzierte und die auf zwei CDs weltweit veröffentlicht wurden. Dieses Konzert verspricht ein weiterer Höhepunkt des vierwöchigen Festivals zu werden, das von Ehrenamtlichen organisiert wird. Beginn ist um 20 Uhr.

Kabarett mit Martin Frank

Am Freitag zuvor (2. August 2019) präsentiert Martin Frank, der 25-jährige Shootingstar der bayerischen Kabarettszene, sein Soloprogramm „Es kommt wie’s kommt“. Der Bayerische Rundfunk bezeichnet ihn als „unbandige Rampensau“, die Süddeutsche Zeitung als „großes Nachwuchstalent“. Kein Wunder, dass Monika Gruber ihn seit 2015 regelmäßig als „Zivi“ zur Verstärkung mit auf die Bühne holt. Aber er kann es auch ganz allein. Bühne, Mikrofon, eine ausgebildete Stimme, eine große Leidenschaft für klassische Musik, mehr braucht der in Niederbayern geborene Komiker nicht um seine Zuschauer köstlich zu unterhalten.
Beginn ist um 20 Uhr.

Rock-Klassiker und aktuelle Popsongs

Das Gesangs-Duo „Living Harmony“ mit Nina Stemann und Petra Roth hat sich in den letzten Jahren auch durch Spendenkonzerte einen Namen gemacht. Aus dem kleinen Projekt ist mit „Harmony & Sound“ eine großartige Band entstanden, die über die Jahre immer mehr an Professionalität gewachsen ist. Bei dem Konzert am Sonntag, den 4. August 2019, 19 Uhr auf der Sommerbühne gibt es Rock-Klassiker und aktuelle Popsongs.

Für diese Veranstaltungen gibt es noch Karten:

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Text: Eberhard Fuhr

Max Mutzke und Felix Huby am Blautopf

Sommerbühne geht mit Musik und einer besonderen Lesung weiter

Am kommenden Wochenende kommt Max Mutzke, der erfolgreiche Soulstar aus dem Schwarzwald, an den Blautopf. Zusammen mit Joo Kraus, dem mehrfache JazzAward-Preisträger und Gewinner des ECHO Jazz, gibt er am Freitag und Samstag ein Doppelkonzert. Beide Veranstaltungen sind schon ausverkauft. In den sozialen Medien wird gerade spekuliert, ob Max Mutze der „Astronaut“ in der TV-Unterhaltungs-show „The Masked Singer“ ist.

Lesung, Talk und viel Musik

Mit Felix Huby, als Eberhard Hungerbühler 1938 in Dettenhausen bei Tübingen geboren, kommt am Sonntag, den 28. Juli 2019 der ehemalige Lokalredakteur der „Schwäbischen Donauzeitung“ (heute SÜDWESTPRESSE) auf die Sommerbühne. Später arbeitete er als Baden-Württemberg-Korrespondent für den „Spiegel“. Seit 1979 ist Felix Huby freier Schriftsteller, schrieb Drehbücher zu mehr als 30 „Tatort“-Folgen mit den Kommissaren Bienzle, Palu und Schimanski. Zu seinen TV-Serien gehören „Oh Gott, Herr Pfarrer“ und „Ein Bayer auf Rügen“. Nach den autobiografischen Romanen „Heimatjahre“ und „Lehrjahre“, in dem er seine Erfahrungen in den 60-er Jahren als Redakteur in Blaubeuren beschreibt, ließ der mittlerweile über 80-Jährige im letzten Jahr den dritten Band, „Spiegeljahre“ folgen. Daraus und aus „Die Kerners – eine Familiengeschichte“, das er zusammen mit Hartwin Gromes geschrieben hat und in dessen Mittelpunkt die drei Brüder Georg, Karl und Justinus Kerner stehen, wird er auf der Sommerbühne lesen. In zwei Talkrunden mit Timo Staudacher (SWR) berichten die Autoren über die Hintergründe zu den beiden Büchern. Staudacher wird Huby sicher auch nach seinen Blaubeurer Erinnerungen fragen. Ergänzend gibt es Musik zum Wohlfühlen, hören, sehen und genießen mit dem Helmut Hofmann Jazz Trio. Beginn ist um 19 Uhr.

Hintergrund:
Von 1972 bis 1979 arbeitete Huby, alias Eberhard Hungerbühler, in Stuttgart für den „Spiegel“, In dieser Zeit deckt er einen Atommüll-Skandal auf, berichtet über die Verbrechen der Baader-Meinhof-Gruppe und das Gerichtsverfahren in Stammheim. Als Terroristen die „Landshut“ kapern und die Freilassung der Baader-Meinhof- Gruppe erzwingen wollen, ist der Journalist nah dran. So berichtet er über auch die Suizide der RAF-Mitglieder. In diesem Zusammenhang diktiert der damalige Baden-Württembergische Ministerpräsident Hans Filbinger den berüchtigten Satz in seinen Block: „Was damals rechtens war, kann heute nicht Unrecht sein.“ Der ehemalige Marinerichter hatte damit sein politisches Schicksal besiegelt. Im August 1978 gab Filbinger seinen Rücktritt bekannt.

Hip-Hop, Afrobeat und Swing am Blautopf

Sommerbühne geht mit breitem musikalischem Programm weiter

Blaubeuren. Mit „Loisach Marci“ ist am kommenden Freitag, den 19. Juli 2019 ein außergewöhnliches Duo zu Gast am Blautopf. Der Multi-Instrumentalist Marcel Engler hat zusammen mit dem Gitarristen Jens-Peter Abele den Alpenrock quasi neu erfunden. „Mit der musikalischen Tradition was Geiles machen, sie aber nicht verhunzen“, so umschreibt der gebürtige Partenkirchner seine Ambitionen zwischen Alphorn, Elektrosound und 13 selbstgespielten Instrumenten, die wahl- und wechselweise zum Einsatz kommen. Ohrgängig, rhythmische Klangexperimente auf breiter Bass-Basis, werden von Jens-Peter Abele via Elektrogitarre seziert, extrahiert oder zuweilen auch zersägt. „Loisach Marci” beschreiten zweifelsfrei ihre eigenen und neuen musikalischen Wege abseits der Konserve. Der einzigartige Sound, alles live gespielt, ist angesiedelt irgendwo zwischen bayerischem Landler, Hip-Hop, Blues und Elektrobeat. Wirklich festzumachen ist das „bayerische Kraftwerk” nicht, denn allzu facettenreich, zu weich, zu wild und zu frech wühlt das ungleiche Duo ausgiebig und gerne in allen verfügbaren Genres. Schon im letzten Jahr haben die beiden die Besucher der Sommerbühne innerhalb kurzer Zeit in Bewegung gebracht. Beginn ist um 20 Uhr.

Afrobeat und Jazz mit Biboul Darouiche und seiner Band

Am Samstag, den 20. Juli 2019 kommt ein Musiker an den Blautopf, der schon mehrere Male auf der Sommerbühne stand, denn Biboul Darouiche gehört seit 1995 zu Klaus Doldingers Band Passport. Jetzt ist der Sänger, Percussionist und Komponist zum ersten Mal als Solokünstler in Blaubeuren zu hören. Dabei treffen die Rhythmen der Bantu auf Jazz der besonderen Art. Biboul wird begleitet von Linley Marthe (Bass), Roger Biwandu (drums) und Michael Hornek (Vocals, Keyboards, Percussion). Auch er gehört seit einigen Jahren zur festen Besetzung der Passport-Band. Als Vorgruppe spielt Timura (ehemals Tilufa). Den Kern dieser Band bilden Musiker und Sänger aus Algerien. Getragen von einer eingespielten Rhythmusgruppe dient deren Musik als Basis für gemeinsame Improvisationen. Beginn des Doppelkonzert ist um 19.30 Uhr.

Stadtkapelle swingt auf der Sommerbühne

Der Auftritt der Stadtkapelle Blaubeuren ist fester Bestandteil des hochkarätigen Kulturprogramms auf der Sommerbühne. In diesem Jahr steht das Open-Air-Konzert am Sonntag, den 21. Juli 2019 ganz im Zeichen des Swing, beispielsweise mit Stücken von Glenn Miller, Benny Goodman und Frank Sinatra. „Wir wollen unser Publikum in die 1940er Jahre mitnehmen als der Swing eine Jugendbewegung mitbegründete“, teilte Julian Kuhnle von der Stadtkapelle Blaubeuren mit. Beginn ist um 19.30 Uhr

Pressekontakt:
Peter Imhof, E-Mail: p.imhof@web.de, Telefon 07344 4624
Eberhard Fuhr, E-Mail: mail@eberhardfuhr.de, Mobil 0176 32229286

Kraan und Dodokay am Blautopf

Sommerbühne startet mit Jazz Rock, Comedy und Theater

Am kommenden Freitag (12. Juli 2019) startet die Sommerbühne am Blautopf mit einem Konzert der legendären Gruppe Kraan in die 15. Spielzeit. Die Band um den Ulmer Bassisten Hellmut Hattler gibt in diesem Jahr nur sehr wenige Konzerte. Die Programmplaner der Sommerbühne hatten schon im Oktober letzten Jahres angefragt und auch gleich den Zuschlag bekommen. Für dieses Eröffnungskonzert gibt es jedoch keine Karten mehr, so dass die Sommerbühne gleich beim Start ein volles Haus melden kann.

„Genau mein Ding“ mit Dodokay
Am Samstag, den 13. Juli 2019 gastiert dann Dodokay – alias Dominik Kuhn – auf der Sommerbühne. In seinem Live-Programm „Genau mein Ding!“ erklärt er die Welt auf Schwäbisch und zeigt, dass sich die Schwaben nicht nur über die mittlerweile bundesweit bekannte Kehrwoche unterhalten können. In einer Video-Botschaft über Facebook hat der Reutlinger Sprachkünstler, Komiker und Musiker brandneue Filme angekündigt. Das Vorprogramm gestaltet der a-cappella Chor al dente. Beginn ist um 20 Uhr.
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Das Lachen der Schönen Lau
Am Sonntag, den 14. Juli 2019 gibt es nachmittags ein Theater für Kinder auf der Sommerbühne. Mit dem Theaterstück „Das Lachen der Schönen Lau“ erzählt die Württembergische Landesbühne Esslingen eine berührende Geschichte über die Freundschaft und die Schönheit des Lachens nach Eduard Mörikes berühmtem Dichtermärchen. Beginn ist um 14 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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Der „Tatortreiniger“ live
Am Sonntag-Abend kommt die Junge Ulmer Bühne mit dem „Tatortreiniger“ auf die Sommerbühne. Die preisgekrönte TV-Serie wurde zu einem Live-Hörspiel umgearbeitet. Ein Mord geschieht, Blut fließt und sauber macht Heiko „Schotty“ Schotte. Gespielt werden die Episoden „Angehörige“ und „Schottys Kampf“. Beginn ist um 19 Uhr.
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Kulturelle Leckerbissen am Blautopf

Sommerbühne stellt vielfältiges Programm mit Jazz, Soul, Kabarett, Theater und Klassik-Rock vor.
Kartenvorverkauf beginnt am Freitag.

BLAUBEUREN. Mitte Juli startet die Sommerbühne am Blautopf in die neue Saison. Eröffnet wird 15. Spielzeit am 12. Juli mit einem Konzert der legendären Gruppe Kraan, die nur wenige Konzerte gibt. Für den Ulmer Bassisten Hellmut Hattler ist es eine besondere Freude, nach seiner lebensbedrohlichen Krankheit in diesem Jahr mit seiner Kultband auf der Sommerbühne spielen zu dürfen. Am 26. und 27. Juli kommt der Ulmer Trompeter Joo Kraus und seine Band nach Blaubeuren. Er bringt Max Mutzke, den Soulman aus dem Schwarzwald mit, der im September 2018 mit „Colors“ ein Album herausgebracht hat, in dem der Sänger aus HipHop-Klassikern seine eigenen Neo-Soul-Versionen zaubert. Mit dieser Veröffentlichung hat er einen neunen Standard für Soul „made in germany“ gesetzt. Der Kartenvorverkauf für die Sommerbühne 2019 beginnt am 15. März 2019.

Kulturprogramm mit vielen Facetten

Die Verantwortlichen der Sommerbühne haben in diesem Jahr ein breiter gefächertes Programm zusammengestellt. „Für uns ist es immer wieder herausfordernd, interessante aber noch unbekanntere Künstler zu präsentieren, bewährte und bezahlbare Acts auf die Bühne zu bringen und dabei auch ein breiteres Publikum anzusprechen“ betonte Peter Imhof, der Sprecher der Sommerbühne, heute gegenüber der Presse. So kommen beispielsweise der Kabarettist Martin Frank, ausgezeichnet mit dem Senkrechtstarterpreis 2018 des Bayerischen Kabarettpreises, am 2. August und der Spitzengitarrist Siggi Schwarz mit seiner Band und den Frankfurter Sinfonikern am 3. August mit „Milestones of Rock“ an den Blautopf. Auf dem Programm stehen dann Rock-Highlights der 70-er und 80-er Jahre wie „Bohemian Rhapsody“ oder „Final Countdown“. Am 13. Juli zeigt der Reutlinger Sprachkünstler, Komiker und Musiker „Dodokay“ alias Dominik Kuhn mit seinem Programm „Genau mein Ding“, dass sich die Schwaben
nicht nur über die bundesweit bekannte Kehrwoche unterhalten, sondern auch ohne Thermomix kochen können.

Loisach Marci – das bayerische Kraftwerk

Nach der sehr guten Publikumsresonanz im letzten Jahr hat das ehrenamtliche Team der Sommerbühne wieder „Loisach Marci“ eingeladen. „Mit der musikalischen Tradition was Geiles machen, sie aber nicht verhunzen“, so umschreibt der gebürtige Partenkirchner Marcel Engler seine Ambitionen zwischen Alphorn, Elektrosound und 13 selbstgespielten Instrumenten, die wahl – und wechselweise zum Einsatz kommen. Dazu gibt es von Jens-Peter Abele rythmische Klangexperimente auf breiter Bass-Basis, die mit der E-Gitarre seziert, extrahiert oder zuweilen auch zersägt werden. „Loisach Marci” beschreiten mit ihrem Alpenrock ihre eigenen und neuen musikalischen Wege, angesiedelt irgendwo zwischen bayerischem Landler, Hip-Hop, Blues und Elektrobeat. Wirklich festzumachen ist das „bayerische Kraftwerk” nicht, denn allzu facettenreich und frech wühlt das Duo ausgiebig und gerne in allen verfügbaren Genres.

Theater, Weltmusik, Talk und Kabarett

Am 14. Juli bringt die Junge Ulmer Bühne die preisgekrönte TV-Serie „Der Tatortreiniger“ nach Blaubeuren. Gespielt werden die Episoden „Angehörige“ und „Schottys Kampf.“ Mit Biboul Darouiche kommt am 20. Juli fast ein Stammgast auf die Sommerbühne, den jedoch kaum jemand kennt. Zuletzt war er im letzten Jahr als Percussionist mit Klaus Doldingers Passport am Blautopf zu Gast. Biboul bedient sich oft mehrstimmiger Polyrhythmen, die ihren Ursprung in Percussion-, Tamtam- oder Kalimba-Ensembles haben. Diese rhythmischen Konzepte überträgt er auf die verschiedenen Instrumente seiner Band, zu der auch Musiker der Passport-Band gehören. Im Vorprogramm spielt die Blaubeurer Band „Timura“ (vormals Tilufa). Eine Lesung und Talkrunde der besonderen Art gibt es am 28. Juli. Felix Huby, der ehemalige Spiegelkorrespondent, liest aus seinem autobiografischen Roman „Spiegeljahre“ und aus der Familiengeschichte „Die Kerners“. Im Gespräch mit Timo Staudacher (SWR) wird er sicher auch über die Erinnerungen an seine Blaubeurer Zeit berichten. Fast am Ende der Spielzeit kommen „die feisten“, zwei preisgekrönte Kabarettisten, an den Blautopf. Das Gesangsduo präsentiert mit dem Programm „Adam & Eva“ minimalistische Songs und Wortwitz.

„Swing“ und lokale Acts

Auch in diesem Jahr gibt es Veranstaltungen mit lokalen Gruppen. Die Stadtkapelle Blaubeuren präsentiert mit „Just Swing It“ (21.7.) eine besondere musikalische Revue und die Formation „Harmony & Sound“ mit den Sängerinnen Nina Stemann und Petra Roth bringen beliebte und aktuelle Popsongs auf die Bühne. Als Abschluss der diesjährigen Spielzeit zeigt die ARGE Blautopf am 10. August 2019 wieder neues aus der Blauhöhle.

Weitere Informationen:

Pressekontakt:

Peter Imhof, E-Mail: p.imhof@web.de, Telefon 07344 4624

Besucher und Künstler von Sommerbühne am Blautopf total begeistert

Vielfältiges Programm lockte Zuschauer aus ganz Süddeutschland an
Ehrenamtliches Team plant mit vollem Elan die Spielzeit 2019

Mit einem fulminanten Konzert mit Klaus Doldinger und seiner Band Passport ist die diesjährige Saison der Sommerbühne am Blautopf zu Ende gegangen. Die Veranstalter des Festivals, das ehrenamtlich organisiert wird, haben jetzt eine positive Bilanz gezogen. „Unser vielfältiges Programm mit Kabarett, Jazz, Blues, Gospel, Soul, HipHop und Brass, aber auch dem exklusiven Beitrag der ARGE Blautopf, hat Besucher aus ganz Süddeutschland und weit darüber hinaus angezogen“ teilte Peter Imhof, der Sprecher der Sommerbühne, gegenüber der Presse mit. Mit den Besucherzahlen sind die Verantwortlichen in diesem Jahr jedoch nicht ganz zufrieden. „Wir hatten vier Veranstaltungen, die restlos ausverkauft waren, aber auch Konzerte, bei denen wir uns beim Kartenverkauf sehr schwer getan haben“ berichtete Peter Imhof. Schwierig sei es beispielsweise gewesen, in der Region noch unbekannte Künstler wie Ola Onabulé und Loisach Marci vorzustellen, die bei anderen Festivals vor tausenden von Zuhörern spielen. „Trotzdem möchten wir unseren Besuchern auch solche Künstler präsentieren. Dies ist aber nur möglich, weil wir von zahlreichen treuen Sponsoren unterstützt werden“ so Imhof. Insgesamt haben über 5000 Besucher die 14 Veranstaltungen und das Kinderprogramm besucht. Diese waren total begeistert von dem einmaligen Ambiente, dem ausgezeichneten Ton und der reibungslosen Organisation. Auch in der Künstlerszene hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass die Sommerbühne am Blautopf ein bezaubernder Platz ist. „Musiker, die sonst nur auf großen Bühnen auftreten, kommen wegen der einzigartigen Atmosphäre zu uns und sind nach dem Konzert total begeistert.“

Vorbereitungen für die neue Spielzeit laufen

Auch im nächsten Jahr möchte das Team um Peter Imhof und Stefan Gebhardt ein interessantes Programm zusammenstellen. „Wir freuen uns über die gute Teamleistung und die beste Stimmung im Aktivenkreis und beginnen schon jetzt mit der Planung der Spielzeit 2019.“ Das Programmteam sondiert dazu die aktuellen Angebote und sucht nach interessanten Acts, die zur Sommerbühne am Blautopf passen. Für die neue Saison möchten die Verantwortlichen Unternehmen aus der Region gewinnen, die von dem Image des Sommerfestivals mit dem außergewöhnlichen Charakter profitieren wollen. Für das Organisationsteam wird auch dringend Verstärkung benötigt. Gesucht werden Ehrenamtliche, die im nächsten Jahr gerne beim Aufbau und Abbau im Technikteam mithelfen, sowie in den Bereichen Werbung und Social Media ihre Ideen einbringen.
Interessenten können sich direkt bei Peter Imhof melden (Telefon 0 73 44/46 24, E-Mail: presse@sommerbuehne.com)

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Starke Stimmen auf der Sommerbühne

A-Capella Klänge mit dem Foosion-Ensemble und Bluesrock-Feeling mit Anne Haigis am kommenden Wochenende am Blautopf

Am vierten Wochenende der Sommerbühne am Blautopf gibt es neben Kabarett mit Gerhard Polt – diese Veranstaltung ist schon ausverkauft – starke Stimmen am Blautopf. Am Freitag gastiert das Foosion Ensemble, das aus aktiven und ehemaligen Kruzianern des berühmten „Dresdner Kreuzchors“ besteht, einem der ältesten Knabenchöre Deutschlands und Europas. A capella singen sie klassische und moderne Musik, Volkslieder und geistliche Musik und nehmen so das Publikum mit auf eine Zeitreise durch die Jahrhunderte. Am Sonntag macht Anne Haigis auf Ihrer Companions Tour Station am Blautopf. Die in Rottweil am Neckar geborene energiegeladene Sängerin steht seit den achtziger Jahren für einen künstlerisch und qualitativ hohen Standard in der hiesigen Musikszene.

Brücken zwischen Southern-Rock, Blues und Folk

Die Rockikone mit der unverwechselbaren und gereiften Stimme interpretiert Musik nicht nur – sie fühlt, sie lebt sie, und dieser Umstand macht ihre Darbietung so unnachahmlich und unwiderstehlich authentisch. Mühelos schlägt sie Brücken von US-Southern Rock über Blues bis hin zu Gospel und Folk, alles Genres, mit denen Anne von jeher tief verwurzelt ist. Ein Abend mit Anne Haigis und ihrer mal rauen, mal sanften und stets kraftvollen Stimme sorgt für eine künstlerische Güteklasse, die den Zuhörern unvergesslich in Kopf und Herz haften bleibt. Und dann natürlich dieser besondere Zauber dank Annes ungezwungener, natürlicher Art: Ein Konzert mit der vielseitigen Musikerin fühlt sich nicht zuletzt deshalb auch immer an wie ein Abend unter Freunden an. Begleitet wird Anne Haigis bei ihrem Konzert auf der Sommerbühne von Jens Filser. Sein Gitarrenspiel bewegt sich in den Bereichen Blues, Rock und Jazz. Dabei spielt er elektrisch wie akustisch. Nach dem Jazz Studium am Konservatorium in Arnheim/NL spielte Jens mit namhaften Vertretern der Blues- und Rock-Szene, beispielsweise Layla Zoe, Supercharge, Jeff Healey und Birthcontrol sowie mit Brenda Boykin auf dem Montreux Jazz Festival. Filser ist auch Workshop-Autor unter anderem für das renommierte Magazin „Acoustic Player“.

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Volksmusik der besonderen Art

Foaie Verde und LOISACH MARCI auf der Sommerbühne am Blautopf

Dass Volksmusik ganz neu, überraschend und auf höchstem musikalischem Niveau präsentiert werden kann, zeigen zwei Musikgruppen, die am kommenden Wochenende auf der Sommerbühne am Blautopf gastieren. Am Freitag, den 27. Juli 2018 kommt die Gruppe FOAIE VERDE um den Geigenvirtuosen Sebastian Klein an den Blautopf. Sie verbinden die Gipsymusik aus Rumänien mit den Klängen aus anderen europäischen Ländern zu einem ungemein spannenden Konzertprogramm. Dazu singt die feurige, charismatische Sängerin Katalin Horwath Lieder aus Osteuropa und vom Balkan, mal unbändig temperamentvoll, mal elegisch und melancholisch. „Die Zuhörer erlebten ein Ensemble, das über die Gabe verfügt, die Musik der Roma und Sinti authentisch und interessant wiederzugeben, ihre Einflüsse aus Rumänien, Ungarn und dem Balkan deutlich zu machen und diese mit neuen Elementen aufzumischen“ berichtet die Presse. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr. Das Vorprogramm gestaltet JAZZMICHL, die Easy-Jazz-Formation aus Blaubeuren.

Alpenrock, Elektro und Volksmusik

Ganz anders klingt die Volksmusik bei LOISACHMARCI, die am Samstag, den 28. Juli 2018 auf der Sommerbühne gastieren. Ihre Musik zu beschreiben ist nicht ganz einfach. „Man hört die bayerischen Instrumente heraus, diese reinen, manchmal elegischen Klänge, die kraftvolle Bilder der weiß-blauer Natur heraufbeschwören, aber da sind auch repetitive Klangfolgen, Beats, es hallt, es gibt einen harten Rhythmus, es wird gejodelt, es wird gejault und geschrien, manchmal klingt der Loisach Marci wie der Soundtrcack eines Indianerfilms und dann wieder, als ob sich eine Bläserband, ein tibetischer Chanter und ein bajuwarischer Rapper gemeinsam auf ein Techno-Festival geschlichen hätten.“ So beschreibt Harald Braun in GEO Saison die Musik von Marcel Engler, der in Garmisch geboren ist und ins Stuttgart lebt, und von Jens-Peter Abele, den gebürtigen Büsumer und erfolgreichen Musikproduzenten aus Unterensingen. Beide sind frei von Eitelkeiten und nichtssagenden Musikerworthülsen sind. Für Marcel Engler, den Kopf des Projektes ist dieser „Alpenrock“ eine hoffnungsfrohe musikalische Identifikationsfläche, die jenseits von Alpenromantik und Rocksongs von Liebe, Kameradschaft und Heimat ist. Das Konzert auf der Sommerbühne am Blautopf beginnt um 20 Uhr.

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