Besucher und Künstler von Sommerbühne am Blautopf total begeistert

Vielfältiges Programm lockte Zuschauer aus ganz Süddeutschland an
Ehrenamtliches Team plant mit vollem Elan die Spielzeit 2019

Mit einem fulminanten Konzert mit Klaus Doldinger und seiner Band Passport ist die diesjährige Saison der Sommerbühne am Blautopf zu Ende gegangen. Die Veranstalter des Festivals, das ehrenamtlich organisiert wird, haben jetzt eine positive Bilanz gezogen. „Unser vielfältiges Programm mit Kabarett, Jazz, Blues, Gospel, Soul, HipHop und Brass, aber auch dem exklusiven Beitrag der ARGE Blautopf, hat Besucher aus ganz Süddeutschland und weit darüber hinaus angezogen“ teilte Peter Imhof, der Sprecher der Sommerbühne, gegenüber der Presse mit. Mit den Besucherzahlen sind die Verantwortlichen in diesem Jahr jedoch nicht ganz zufrieden. „Wir hatten vier Veranstaltungen, die restlos ausverkauft waren, aber auch Konzerte, bei denen wir uns beim Kartenverkauf sehr schwer getan haben“ berichtete Peter Imhof. Schwierig sei es beispielsweise gewesen, in der Region noch unbekannte Künstler wie Ola Onabulé und Loisach Marci vorzustellen, die bei anderen Festivals vor tausenden von Zuhörern spielen. „Trotzdem möchten wir unseren Besuchern auch solche Künstler präsentieren. Dies ist aber nur möglich, weil wir von zahlreichen treuen Sponsoren unterstützt werden“ so Imhof. Insgesamt haben über 5000 Besucher die 14 Veranstaltungen und das Kinderprogramm besucht. Diese waren total begeistert von dem einmaligen Ambiente, dem ausgezeichneten Ton und der reibungslosen Organisation. Auch in der Künstlerszene hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass die Sommerbühne am Blautopf ein bezaubernder Platz ist. „Musiker, die sonst nur auf großen Bühnen auftreten, kommen wegen der einzigartigen Atmosphäre zu uns und sind nach dem Konzert total begeistert.“

Vorbereitungen für die neue Spielzeit laufen

Auch im nächsten Jahr möchte das Team um Peter Imhof und Stefan Gebhardt ein interessantes Programm zusammenstellen. „Wir freuen uns über die gute Teamleistung und die beste Stimmung im Aktivenkreis und beginnen schon jetzt mit der Planung der Spielzeit 2019.“ Das Programmteam sondiert dazu die aktuellen Angebote und sucht nach interessanten Acts, die zur Sommerbühne am Blautopf passen. Für die neue Saison möchten die Verantwortlichen Unternehmen aus der Region gewinnen, die von dem Image des Sommerfestivals mit dem außergewöhnlichen Charakter profitieren wollen. Für das Organisationsteam wird auch dringend Verstärkung benötigt. Gesucht werden Ehrenamtliche, die im nächsten Jahr gerne beim Aufbau und Abbau im Technikteam mithelfen, sowie in den Bereichen Werbung und Social Media ihre Ideen einbringen.
Interessenten können sich direkt bei Peter Imhof melden (Telefon 0 73 44/46 24, E-Mail: presse@sommerbuehne.com)

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Brass, Soul und Helden

Auch das zweite Wochenende war Abwechslung auf die Sommerbühne zu hören. Am Freitag brachte das 9-köpfige Slavko Benic Orkestr (SBO) einen satten Bläsersound und funky Töne auf die Bühne. Mit viel Witz und auf musikalisch höchstem Niveau wurden Funk, Jazz und Latin zu einer energiegeladenen Einheit verschmolzen. Die Musiker um den Schlagzeuger Wieland Braunschweiger kommen alle aus Süddeutschland. Für den guten Sound sorgte kein geringerer als Dominik Kuhn, besser bekannt als Dodokay („D Welt schwätzt schwäbisch“).

Am Samstag verzauberte Ola Onabulé das Publikum mit seiner samtigen Soulstimme. Von fein ziselierten höchsten Tönen bis zum satten Sound war alles dabei. Der britische Sänger mit nigerianischen Wurzeln brachte internationale Klasse auf die Bühne. Er ist ein großer Geschichtenerzähler mit einer beeindruckenden Präsenz, die sich auf die ganze Band mit John Crawford (Piano), Guillermo Hill (Guitar). Thomas Kaefel (Drums), Patrick Scales (Bass) und Alfonso Garrido (Percussion) und auf das Publikum ausstrahlte.

Am Sonntag Abend erweckte die Stadtkapelle Blaubeuren vor vollem Haus viele „Heroes“ zu Leben. Von James Bond, über Winnetou, India Jones, Whitney Housten und vielen anderen war alles dabei. Die Musiker überzeugten auch in diesem Jahr mit ihrem Bigband-Sound.

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Sommerbühne der Kontraste

Die Sommerbühne ist mit einem kontrastreichen Programm in die 14. Spielzeit gestartet. Los ging es am vergangenen Freitag mit einem Charity-Konzert der besonderen Art. Siyou begeisterte mit ihrer Band und einem großen Gospelchor. Zu Überraschung der Besucher brachte sie Yasi Hofer und Hellmut Hattler mit, der seit über einem Jahr zum ersten Mal wieder auf der Bühne stand. „…als wäre nix gewesen: back to live!“ schrieb er danach auf seiner Homepage.

Wenn die Sommerbühne zur Tanzbühne wird

Am Samstag verwandelte die polnische Formation Bubliczki die Sommerbühne mit wildem Turbo-Balkan Brass in eine Tanzbühne. Schon nach kurzer Zeit hielt es fast niemanden mehr auf der Tribüne. Bubliczki überzeugte mit atemberaubenden Rhythmen und einer groovigen Brass-Sektion.

Satire pur

Mit bitterböser Satire verstand es Andreas Rebers am Sonntag meisterhaft, nicht nur an der Oberfläche zu kratzen, sondern große politische Themen so lang zu bearbeiten, bis es weht tat. Kein Empörungskomiker sei gefragt, sondern der misstrauende Mensch. Dieser stelle die richtigen Fragen. „Wenn Du willst, dass etwas gut gemacht ist, mach es selbst“ so sein Credo.

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Mitreißende Tanz-Party und cooler Jazz am Blautopf

Abwechslungsreicher hätte das Jazz-Programm zum Abschluss der Sommerbühne am Blautopf nicht sein können. Während sich bei Pimpy Panda am Samstag ab der zweiten Hälfte des Konzerts die Tribüne leerte und die Sommerbühne zur mitreißenden Tanz-Party wurde, lauschten die Zuhörer am Sonntag aufmerksam den Bands “Klangwelle” und “Klangcraft.

Klangwelle überzeugte mit dem Saxophonisten Dieter Kraus, dem Jazz-Gitarristen Uwe Lange, dem Bassisten Michael Weigler und der jungen Vibraphonistin und Percussionistin Vanessa Porter. Beeindruckend war die viersätzige Komposition “Saxa Valla” des ägyptischen Komponisten Mohamed Basha, die vor zwei Jahren mit großer Orchesterbesetzung aufgeführt wurde. Zum ersten Mal erklang sie mir dieser kammermusikalischen Besetzung – eine Premiere am Blautopf.

Die Formation Klangcraft mit dem Schlagzeuger Hermann Kock, dem Bassisten Moritz Grenzmann, dem Pianisten Manuel Seng und der Sängerin Judith Erb präsentierte Titel ihren neuen Albums, das erst in den nächsten Wochen eingespielt wird. Beeindruckend waren auch zwei Titel von Prince, denen die Band ihre ganz eigene Note gab, vor allem der Song “Purple Rain” .

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Kabarett und jede Menge Boogie

Am vergangenen Freitag waren die feisten, Träger des Deutschen Kleinkunstpreises 2017, zu Gast auf der Sommerbühne. Mit ihrem Hintersinn, ihrer charmanten Art und ihrer manchmal bitterbösen Ironie haben sie das Publikum begeistert.

Vom Blautopf zum „Blues Pot“

Pete York kam mit kleiner Besetzung an den Blautopf, den er kurzerhand zum musikalischen „Blues Pot“ machte. Der fast 75-Jährige zeigte, dass er noch immer zu den weltweit besten Drummern gehört. Christoph Steinbach „legte als Wirbelwind mit Einsteinfrisur ein irrwitziges Tempo in die Tasten“, so die Südwestpresse. Statt des „Paganini of the Harp“ präsentierte Pete York „the Pavarotti of the Sax – alias Stephan Holstein. Als ruhiger Pol des Trios spielte er wunderschöne Jazz- und Klarinetten-Soli. Er setzte musikalische Akzente, virtuos und souverän“ schreibt die Schwäbische Zeitung. Die Jazz-Sängerin Nina Michelle kam etwas zu kurz. Mit ihren langen blonden Haaren und in ihrem pinkfarbenen Kleid sah sie aus „wie eine Barbie-Puppe – ein echter Hingucker“ so die Schwäbische Zeitung weiter. „Ein verblüffender Kontrast dazu war ihre tiefe, rauchige Soul-Stimme: stark, schwarz, verrucht. Gern hätte man mehr davon gehört, doch die drei Männer spielten sich gegenseitig die Bälle zu.“

Kabarett mit den untertoenern

Lokales, Geschichtliches und auch den Bundestagswahlkampf brachten die untertoener am Sonntag mit. Der Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten war ebenso ein Thema wie der neue US-Präsident. Mit einem vollgepackten Programm, das die Plagen des Alltags umfassend in Wort und Musik auf die Schippe nahm, brachten sie eine Melange aus kabarettistischen Szenen, Texten und Liedern auf die am Ende doch recht kühle Sommerbühne am Blautopf.

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Eberhard Fuhr
Öffentlichkeitsarbeit Sommerbühne

Vier Mal „Schöne Lau“ – Vier Mal “ausverkauft”

Gleich vier Mal gastierte die Laientheatergruppe des Landfrauenkreisverbandes Blaubeuren auf der Sommerbühne. Alle Vorstellungen waren restlos ausverkauft. Die Schwäbische Zeitung berichtete am vergangenen Freitag:

„Einen dreifachen Kulturgenuss haben die Mitglieder der Laientheaterspielgruppe der Kreislandfrauen Blaubeuren ihrem Publikum am Donnerstagabend auf der vollbesetzten Sommerbühne am Blautopf geboten. Zum einen das herrliche Theaterspiel, in dem die Zuschauer erfahren haben, wie schwierig es ist, die schöne aber traurige Lau mehrmals zum Lachen zu bringen. Da die Suppinger Stammtischbrüder eine wesentliche Rolle zur guten Unterhaltung beitrugen, hörten die Besucher noch ein kleines Konzert des Männerchors. Diese sangen mal anständige Volkslieder, mal weniger anständige Mundartstückchen und einen sehr komplizierten Kanon. Noch größere Anstrengungen, um die Schöne Lau zu erfreuen und zum Lachen zu bringen, unternahm die Zirkusschule Harlekin mit einer atemberaubenden Zirkusshow. Das Publikum jedenfalls war begeistert. Bei den Volksliedern sang und summte so mancher im Publikum mit und selbst ein kräftiger Regenguss ließ die Zuschauer nicht flüchten.“

Bilder „Wie die Schöne Lau das Lachen lernte“

„Summertime“ und der „Trend-Jägermeister“ sorgen für volles Haus

Das vergangene Wochenende stand ganz im Zeichen des Kulturprogramms zum 750. Geburtstag der Stadt Blaubeuren, zu dem die Initiatoren des Stadtjubiläums eingeladen haben. Die Sommerbühne hat bei dieser Kooperation dazu den passenden Rahmen geboten.

Papis Pumpels (Foto: Ralf Hinz – Fotofreunde Blaustein)

Am Freitag waren „Papis Pumpels“, die Schlagerband vom Bodensee, zu Gast. Sie sorgten für Party-Stimmung auch auf der Tribüne.

Stadtkapelle Blaubeuren (Foto: Benedikt Meinecke – Fotofreunde Blaustein)

Mit dem Programm „Summertime“ bot der Musikverein Blaubeuren mit der Stadtkapelle und einer eigens dafür zusammengestellten Band dann am Samstag vor vollem Haus ein anspruchsvolles Programm mit Gesang und Entertainment. Trotz etwas kühlen Temperaturen zauberten sie einen stimmungsvollen Sommerabend an den Blautopf.

Christoph Sonntag (Foto: Ralf Hinz – Fotofreunde Blaustein)

Christoph Sonntag, der selbsternannte „Trend-Jägermeister“ präsentierte am Sonntag in der Kabarett-Show „Bloß keinen Trend verpennt“ auch seinen hitverdächtigen Rap „I muss gar nix“. Als „Bruder Christopherus“ nahm es das deutsch-englische Sprachmischmasch, die Landespolitik und die Bildungspolitik aufs Korn, aber auch die Diskussion um die Vergabe der letzten Fußballweltmeisterschaft in Deutschland. (ef)

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“Abgefahrene Musik” mit Joo Kraus

Gestern Abend wurde die Saison 2017 der Sommerbühne eröffnet, zum ersten Mal von Joo Kraus, der mit seinem Tales in Tones Trio und dem Orchester Archata zu dem besonderen Joobilee-Konzert kam. Am Ende des langen Abends mit leisen Tönen, rockigen Klängen, Jazz-Harmonien und sattem Streicher-Sound dankte Kraus dem Publikum auf der voll besetzten Tribüne, dass sie zu dieser “abgefahrene Musik ohne Dirndl und Lederhose” gekommen sind. Wieder einmal waren die Zuhörer begeistert von der einzigartigen Atmosphäre direkt am Blautopf.

Heute ist der Münchner Kabarettist Christian Springer zu Gast. Karten gibt es ab 17 Uhr an der Abendkasse.

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Autor: Eberhard Fuhr

Vorverkauf für Sommerbühne gestartet

Top-Acts und lokale Gruppen auch in diesem Jahr am Blautopf.

Am 15. Juli startet die Sommerbühne am Blautopf in die 13. Spielzeit. Los geht es mit Joo Kraus, der zusammen mit dem Tales in Tones Trio und dem Kammerorchester Arcata aus Stuttgart die diesjährige Saison eröffnet. Der aus der TV-Sendung „Schlachthof“ bekannte Kabarettist Christian Springer ergänzt das erste Wochenende.

Ab sofort gibt es Karten über die Internetseite des Veranstalters, sowie bei den Geschäftsstellen der Südwestpresse in Blaubeuren, Ulm und Ehingen, in der Tourist-Information in Blaubeuren, im traffiti Service Center in Ulm und bei der Buchhandlung Aigis in Laichingen.

Jazz, Kabarett und Lokales

Kulturprogramm der Sommerbühne am Blautopf geht weiter.

Mitte Juli startet die Sommerbühne am Blautopf in die 13. Spielzeit. Los geht es am Samstag, den 15. Juli um 19 Uhr mit dem international erfolgreichen Trompeter Joo Kraus, der zusammen mit dem mehrfach preisgekrönten Tales in Tones Trio und dem Kammerorchester Arcata aus Stuttgart die diesjährige Saison eröffnet. Der aus der TV-Sendung „Schlachthof“ bekannte Kabarettist Christian Springer ergänzt das erste Wochenende. Zuvor gibt es Theaterspaß für Kinder ab zwei  Jahre mit dem „Ersten Ulmer Kasperle.“

Top-Acts und lokale Gruppen

An den folgenden Wochenende finden verschiedene Veranstaltungen im Rahmen der 750-Jahr-Feier der Stadt Blaubeuren und das Landfrauen-Theater über die Schöne Lau auf der Sommerbühne am Blautopf statt. Danach folgen weitere Programmpunkt der Sommerbühne mit die feisten (04. August), Pete York und Band (5. August), die der Gruppe Untertoener (6. August), Rattlesnake und Pimpy Panda (12. August) mit einem elektrisierenden Cocktail aus Funk, Neo-Soul und Jazz. Das Ensemble  Klangwelle und die Band Klangcraft beschließen die Saison am 13. August. Ab 31. März können Karten bestellt werden. Der Vorverkauf an den bekannten Vorverkaufsstellen beginnt dann ebenfalls Ende März.

Großes ehrenamtliches Engagement

Nach dem Rückzug von Wolfgang Kratzer, dem Initiator der Sommerbühne am Blautopf, hat sich das Team um Peter Imhof neu formiert. Die 23 Ehrenamtlichen haben verschiedene Teams gebildet und gemeinsam ein interessantes Programm für das Festival mit dem einmaligen Flair zusammengestellt. „Der Ausstieg von Wolfgang Kratzer war für mich ein einschneidender Vorgang, schließlich waren wir eineinhalb Jahrzehnte ein ideales Team. Jetzt bin ich aber glücklich, dass einige im Team bereit sind, mehr zu tun und für eigene Bereiche Verantwortung übernehmen und dass auch neue Mitstreiterinnen und Mittreiter wichtige Bereiche wie beispielsweise die Öffentlichkeitsarbeit neu aufstellen“ teilte Peter Imhof bei einem Pressegespräch mit.

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