Beginn Vorverkauf für 2024

Seit 20 Jahren gibt es die Sommerbühne am Blautopf in Blaubeuren. In unserer Jubiläumsspielzeit 2024, die unter dem Motto „inspirierend, begeistern und bunt“ steht, gibt es wieder ein vielfältiges Programm mit Musik, Kabarett, Theater, Film und Comedy.

Bedingt durch die umfangreichen Baumaßnahmen am Blautopf weichen wir wieder in den angrenzenden Klosterkirchensaal aus.

 

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23.02.2024

Wohnzimmer-Atmosphäre und Open-Air-Feeling

Ein kleines Interview mit Stefan Gebhardt (Stellvertretender Sprecher der Sommerbühne) und Bernd Schmid (Leiter des Technik-Teams)

Die Sommerbühne und der Klosterkirchensaal – passt das wirklich zusammen?
Stefan Gebhardt:
Die bisherige Spielstätte direkt am Blautopf ist ein einzigartiger Ort, der nicht vergleichbar ist. Für den Klosterkirchensaal (KKS) spricht vor allem die Nähe zum bisherigen Spielort, aber auch die besondere Atmosphäre in diesem Saal. Das passt in meinen Augen sehr gut zur Sommerbühne.

Bisher war die Sommerbühne eine Open-Air-Veranstaltung, jetzt soll sie im Saal stattfinden. Gab es da keine Alternativen, beispielsweise im Klosterhof, im Stadtpark oder im Gelände der Bleiche?
Stefan Gebhardt:
Wir haben sehr viele Alternativen im Stadtgebiet Blaubeurens überprüft. Letztlich hätten wir an allen anderen Orten unglaublich hohe Hürden überspringen müssen, nicht nur technische Hürden wie die Ver- und Entsorgung von Wasser und Abwasser, Bereitstellung von Strom, und vieles mehr. Auch genehmigungstechnisch hätten wir sehr dicke Bretter bohren müssen. Dies alles ist im KKS bereits vorhanden und hat uns die Entscheidung, ebenso wie die unkomplizierte Kommunikation mit Ephorus Jochen Schäffler, wesentlich erleichtert. Wir freuen uns auf „unsere“ neue Location.

Der Klosterkirchensaal ist ein ehemaliger Kirchenraum mit einer besonderen Akustik. Wie reagiert ihr da drauf? Wie wird der Raum gestaltet sein?
Bernd Schmid:
Das wird die größte Herausforderung. Das kostenlose Auslegen des Saalbodens mit Teppich der Firma fey messe- und objektdesign aus Ulm ist die wichtigste Maßnahme. Weitere Möglichkeit sind Absorbtionsstoffe die man an verschiedenen Stellen im Saal aufbauen kann, hauptsächlich in den Nischen. Ob das nötig sein wird, werden wir entscheiden, wenn der Saal bestuhlt ist und der Tontechniker meint, dass das sein muss.
Stefan Gebhardt:
Es wird eine spezielle Bühnenkonstruktion geben, die auf die Raumkubatur zugeschnitten ist. Die Beratung von Karl-Heinz „Charly“ Rehm von Audio-Express ist uns in diesem Punkt eine große Hilfe. Er hat eine über 35-jährige Erfahrung, auch mit schwierigen Kirchenräumen. Zusammen mit seinen professionellen Mitarbeitern hat er die Herausforderung angenommen und sorgt wieder für die Ton- und Lichttechnik. Unser ehrenamtliches Team wird ihn dabei unterstützen, wo es nur geht.

Wie viele Plätze gibt es in diesem Jahr und wie wird der Raum bestuhlt?
Bernd Schmid:
Wir können den KKS mit 300 Stühlen ausstatten. Das hintere Drittel wird mit Podesten erhöht, um dort eine gute Sicht zu gewährleisten. Vor dieser Erhöhung werden die Techniker ihre Mischpulte platzieren.

Getränke und Speisen können ja dann im Klosterkirchensaal nicht angeboten werden. Entfallen dann diese Angebote?
Stefan Gebhardt:
Nein, auf keinen Fall. Wir werden im Außenbereich selbstverständlich wieder Speisen und Getränke anbieten. Die notwendigen Flucht- und Rettungswege, also behördliche Auflagen, sorgen jedoch dafür, dass in dieser Saison der Weg zur Gastronomie im Klosterhof-Eingangsbereich ein klein wenig länger sein wird als bisher am Blautopf. Der Klosterhof bietet jedoch immer ein einzigartiges Open-Air-Feeling.

In den vergangenen Jahren hat das 12-köpfige Technik-Team schon im Mai mit den Vorbereitungen am Blautopf begonnen. Wie sieht es in diesem Jahr aus?
Bernd Schmid:
Die Vorbereitungen laufen auch in diesem Jahr schon länger. Vieles geschieht zunächst natürlich in der Theorie, um für die Praxis einigermaßen vorbereitet zu sein. Es ist für uns auch neues Terrain. Abläufe, die im Freien eingespielt sind, müssen neu abgestimmt sein. Für den Saal selbst haben wir nur vier Tage Zeit, um ihn für die Spielzeit vorzubereiten. Die Infrastruktur für die Gastrocontainer oder Internetzugang zu schaffen ist auch Neuland. Diese Routinen müssen wir uns erst wieder erarbeiten. Aber wir sind sicher, dass wir auch hier ausgezeichnete Rahmenbedingungen schaffen werden.

Noch eine Frage zum Programm. In diesem Jahr gibt es kleinere Besetzungen, mehr Kabarett, aber auch Poetry Slam, Filme und Vorträge. Gab es eine Leitidee bei der Programmgestaltung?
Stefan Gebhardt:
Das Programm in dieser Saison musste insbesondere dem neuen Spielort Rechnung tragen. Die akustischen Bedingungen sind in einem geschlossenen und sehr hohen und langen Raum wie dem Klosterkirchensaal ganz anders als im Freien am Blautopf. Dieser Umstand schließt mehr oder weniger automatisch lautere und rockige Acts aus. In diesem Punkt lassen wir uns natürlich auch extern beraten. Musiker bestimmter Stilrichtungen beispielsweise schließen sich genau dieser Meinung an. Freuen Sie sich auf besondere Besetzungen und Programme, die Sie in dieser Art sonst nicht hören und erleben können.

Herzlichen Dank für dieses kurze Interview. Die Fragen stellte Eberhard Fuhr

Sommerbühne am Blautopf mit Überraschungen

Breit gefächertes Programm mit viel Musik, Kabarett und Film.
Kartenvorverkauf hat am 3. April 2023 begonnen

Die Sommerbühne in Blaubeuren hat jetzt ihr abwechslungsreiches Programm für die diesjährige Spielzeit veröffentlicht. Neben Klassikern gibt es viel Neues und Überraschendes. Bedingt durch die umfangreichen Baumaßnahmen am Blautopf, die im Sommer 2023 beginnen werden, weichen die Veranstalter während der Bauzeit in den angrenzenden Klosterkirchensaal aus. „Bei unserer Programmplanung haben wir auf die besondere Akustik im ehemaligen Kirchenraum Rücksicht genommen“, teilt Peter Imhof, der Sprecher der Sommerbühne mit. In diesem Jahr gibt es mehr Kabarett, viel Musik und auch drei Formate mit Film und Talk.

Hier geht es direkt zum Ticketshop der Sommerbühne am Blautopf

Popsongs, Weltmusik und Klassik auf besondere Art

Eröffnet wird die 18. Spielzeit am 14. Juli 2023 mit einem Konzert von Pe Werner. Sie präsentiert ihre Musik als kabarettistischen Liederabend und nimmt das Publikum zusammen mit Peter Grabinger am Flügel auf ihre ganz persönliche Reise „von A nach Pe.“mit. Auf einen Schlag bekannt geworden ist die rothaarige Powerfrau 1989 mit ihrem Album „Weibsbilder“. Seitdem ist sie von den deutschen Bühnen nicht wegzudenken.

Gleich am darauffolgenden Samstag, 15. Juli 2023, ist Choriosity zu Gast. Kraftvolle Klänge, moderne Arrangements, energiegeladene Auftritte sind das Markenzeichen des jungen A-cappella-Popchors mit rund 100 Stimmen aus Ulm.

Mit Rabih Abou-Khalil kommt dann am Sonntag, 16. Juli 2023, ein Grenzgänger zwischen traditioneller arabischer Musik und europäischer Klassik bis hin zum offenen Jazz an den Blautopf. Er scharte schon große Namen aus der Welt des Jazz wie Charlie Mariano, Kenny Wheeler oder Joachim Kühn um sich, aber auch Klassiker wie das Ensemble Modern, das Balanescu Quartett, das Kronos Quartett oder das BBC Symphony Orchestra. Seine Arbeit ist so erfolgreich, dass ihm in einem Jahr gleich fünfmal der Jazz Award verliehen wurde.

„Wir wollen Herzen berühren, deshalb sind wir hier,“ sagen die Hanke Brothers über sich selbst. Am Samstag, 22. Juli 2023, bringt die „Boyband der Klassik“ eine ganz eigenständige Mixtur nach Blaubeuren. Ob beim Mozartfest in Würzburg, dem Schleswig-Holsteinischen Musikfestival oder im Theaterhaus in Stuttgart, die vier Brüder begeistern immer wieder das Publikum. Ihre Musik bewegt sich zwischen Klassik, Pop und Jazz. Virtuos spielen sie auf unterschiedlichen Instrumenten über Genregrenzen hinweg.

Jazz und Alphorntechno

In den letzten Jahren war der international erfolgreiche Jazztrompeter Joo Kraus mit unterschiedlichen Künstlern und Besetzungen immer wieder zu Gast auf der Sommerbühne am Blautopf. In dieser Spielzeit gibt er am Samstag, 29. Juli 2023, zusammen mit dem Jazzgitarristen Jo Ambros und dem Kontrabassisten Sebastian Schuster ein Konzert der besonderen Art, treten die drei gebürtigen Schwaben in dieser Formation doch nur selten auf. Die drei großen Meister der deutschen Jazzszene stehen für virtuosen, stilvollen und kreativen Jazz.

Der Partenkirchner Marcel Engler „Loisach Marci“ beschreitet mit seinem Projekt „Alphorntechno“ einen neuen musikalischen Weg abseits der Konserve. Die einzigartige Verbindung mit Alphorn, Elektrosound und 14 selbstgespielten Instrumenten ist zwischen bayrischem Landler, Hip-Hop, Blues und Elektrobeat angesiedelt. Auf die Sommerbühne kommt er zum Abschluss der Sommerbühne am Sonntag, 6. August 2023, zusammen mit einer Gastmusikerin.

Kabarett hoch drei

In diesem Jahr präsentiert die Sommerbühne am Blautopf gleich drei Mal ein interessantes Kabarett-Programm, das an dem neuen Spielort ganz besonders wirken wird. Mit Han`s Klaffl kommt am Freitag, 21. Juli 2023, ein ehemaliger Musiklehrer an den Blautopf. In seinem kabarettistischen Soloprogramm über Lehrer, Schüler und Eltern geht er den weitverbreiteten Klischees über die Zunft der Pädagogen auf den Grund.

Der österreichische Kabarettist Severin Groebner, im letzten Jahr mit dem Dieter Hildebrandt-Preis ausgezeichnet, beschäftigt sich am Freitag, 28. Juli 2023, mit schwarzem Humor, bissig und entlarvend mit der „Haltung“.

Andreas Martin Hofmeir, Professor für Tuba, Gründungsmitglied der bayerischen Kult-Band LaBrassBanda, und Kabarettist verzichtete auf eine Tour nach Taiwan und kommt dafür am Freitag, 4. August 2023, nach Blaubeuren. Er bringt dabei eine Mischung aus mitreißendem brasilianischem Jazz und ironisch präsentierten Lebenserinnerungen auf die Bühne.

Premieren mit Film, Bildern und Poetry Slam

Am Donnerstag, 20. Juli 2023, läuft im Klosterkirchensaal in Blaubeuren der selten gezeigte Dokumentarfilm Mission: Joy. Er gewährt einen noch nie dagewesenen Einblick in die außergewöhnliche Freundschaft zwei der bedeutendsten spirituellen Leitfiguren unserer Zeit, seiner Heiligkeit des Dalai Lama und des verstorbenen Erzbischofs Desmond Tutu. Sie bezeichnen sich selbst als schelmische Brüder. Der Film ist tief bewegend und lustig.

Tiefe Schachthöhlen gibt es nicht nur in den Alpen, sondern auch auf der Schwäbischen Alb. Der Höhlenverein Blaubeuren zeigt am Donnerstag,
27. Juli 2023, erstmals Videos und Bilder ihrer Forschungsobjekte im Steebschacht bei Wennenden und der Farrenwiesschacht bei Justingen, der sich in kurzer Zeit von einem fußgroßen Loch in der Wiese zu einer 113 Meter tiefen Schachthöhle entwickelt hat.

Im Sommer 2021 brachte das Künstlerduo VestAndPage für das Filmkunstprojekt „STRATA“ internationale Künstler*innen aus Performancekunst, Tanz und klassischer Musik in die Höhlen der Schwäbischen Alb. Dabei schwebte unter anderem die italienische Lufttänzerin Marianna Andrigo als „Wasservogel” über den Blautopf. Auf der Sommerbühne am Blautopf präsentieren die Künstler am Donnerstag, 3. August 2023, erstmals Szenen, die am Blautopf sowie in den Höhlen des Ach- und Lonetals gedreht wurden.

Und Moderator Elias Raatz bringt am Sonntag, 30. Juli 2023, mit dem „Dichterwettstreit deluxe“ die besten Slampoetinnen, Sprachakrobaten, Poesieschleiferinnen und Humorfetischisten Deutschlands in den Klosterkirchensaal.

Bigband-Sound und bekannte Popsongs

Auch in diesem Jahr ist die Stadtkapelle Blaubeuren auf der Sommerbühne zu hören. Sie wird am Sonntag, dem 23. Juli 2023 in Big Band Besetzung mit rund 25 Musikern und Musikerinnen auftreten.

Die auch überregional bekannte Formation Harmony & Sound mit den Sängerinnen Nina Stemann, Petra Roth und Isabel Bindeus bringen am Samstag, 5. August 2023, zum Ende der diesjährigen Spielzeit zusammen mit Tim Beck und seiner Band beliebte und aktuelle Popsongs auf die Bühne.

Programm für Kinder

Für kleine und große Kinder ab 4 Jahren gibt es in diesem Jahr an zwei Sonntag-Nachmittagen ein interessantes Theaterprogramm. Die Theaterei Herrlingen zeigt am Sonntag, dem 16. Juli 2023 eine phantasievolle Inszenierung der Geschichte von der schönen Lau. Diese überzeugt durch Schauspielkunst, Livemusik und ein Bühnenbild in Bilderbuchatmosphäre.

Die Puppenspielerin Heidrun Warmuth bringt mit ihren liebevoll selbst gebauten Puppen und Requisiten am Sonntag, 6. August 2023 die warmherzige Bilderbuchgeschichte „Armer Esel Alf“ auf die Bühne. Dabei geht es um die Ungerechtigkeit auf der Welt und wie man diese austricksen kann. Der Eintritt zu diesen Veranstaltungen ist frei. Sie werden unterstützt vom Verein „Kulturfreunde Blautopf e. V.“

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Presse-Informationen und Pressefotos zum Download:
www.sommerbuehne.com/presse

Pressekontakt:
Peter Imhof, E-Mail: p.imhof@web.de, Telefon 07344 4624

Die Sommerbühne am Blautopf zieht um

Planung für die Spielzeit 2023 hat begonnen – Programm an vier Wochenenden geplant

In den nächsten Jahren wird das gesamte Blautopfareal neugestaltet. Der bisher bekannt gewordene zeitliche Ablauf des großen Bauprojektes schließt eine Sommerbühne am bisherigen Spielort vorübergehend aus. Vor diesem Hintergrund, sowie Gesprächen mit dem Planungsteam und der Stadt Blaubeuren, haben die Verantwortlichen der Sommerbühne am Blautopf überlegt, wo das überregional bekannte Kulturfestival im Juli und August 2023 durchgeführt werden kann. „Gleich nach dem Ende der diesjährigen Spielzeit haben wir uns Gedanken gemacht, welche sinnvollen Alternativen es für den bisherigen Veranstaltungsort direkt am Blautopf gibt und dann mögliche Alternativen besichtigt“, teilt Peter Imhof, der Sprecher der Sommerbühne jetzt mit. „Unser Kernteam hat deshalb beschlossen, dass wir im nächsten Jahr umziehen und ein vielseitiges Kulturprogramm im Klosterkirchensaal in Blaubeuren anbieten werden.“

Die Programmplanung ist schon sehr konkret und soll auf den besonderen Ort abgestimmt werden. Mehr möchte Peter Imhof zum jetzigen Zeitpunkt nicht verraten. „Für uns ist es auch eine Herausforderung, erstmals ein Festival in einem solchen Raum mit maximal 300 Plätzen zu planen“, berichtet Stefan Gebhardt, der stellvertretende Sprecher der Sommerbühne. „Auf jeden Fall wird es wieder einen interessanten Mix an abwechslungsreicher Musik, Kabarett und sicher auch anderen Genres geben. Wir denken dabei auch an Theater und Film“, so Stefan Gebhardt.

Die 18. Spielzeit wird nach jetzigem Planungsstand am 14. Juli 2023 beginnen und am 6. August 2023 enden.

Die Sommerbühne bereichert alle

Bei der Sommerbühne am Blautopf engagieren sich weit mehr Ehrenamliche, als bei diesem Fototermin beim Abschlußkonzert am 8. August 2021 dabei waren.

Bilanz der Teammitglieder zur Spielzeit 2021

Die 16. Spielzeit ist am 8. August mit einen Zusatzkonzert von Joo Kraus zu Ende gegangen. Wir haben einige Mitglieder aus dem ehrenamtlichen Team nach ihren Eindrücken gefragt.

Die Sommerbühne ist ein Gewinn für Blaubeuren und Umgebung, für die Gäaste, das Team, und die Stadt Blaubeuren selbst, auch in der diesjährigen kleineren Version. Ich bin derzeit dabei mich immer mehr aus der „aktiven“ Phase“ zurückzuziehen und werde zunehmend nur noch dann tätig werden, wenn mein Rat und meine Tat gefragt werden.
Günther Knaut (Technik-Team)

Ich liebe den Blautopf und die Musik und habe gerne Menschen um mich herum. Es ist schön, wenn die Besucherinnen und Besucher der Sommerbühne meist freudig auf den Einlass zugehen und ich sie begrüßen oder auch beraten kann. Die „Sommerbühnler“ sind ein sympathisches Team und sie arbeiten gerne miteinander. In diesem Jahr hat mir das Percussion Duo Jessica & Vanessa Porter und vor allem Joo Kraus gefallen. Ich nächsten Jahr bin ich wieder dabei.
Andrea Lonhard (Service-Team)

Gesellschaftliches Engagement in irgendeiner Form war mir schon immer wichtig, Im Technikteam der Sommerbühne bin ich dabei, weil mir handwerkliches und körperliches Arbeiten gefällt, vor allem in einem Team mit rauem, aber herzlichem und immer solidarischem und respektvollem Umgang. Mein Highlight in dieser Spielzeit war – nach fast zwei Jahren Pause – wieder auf ein hochmotiviertes ehrenamtliches Team zu treffen und Künstlern, alten Hasen wie Joo Kraus und jungen Talenten wie Jakob Manz oder den Porter-Sisters einen Auftritt zu ermöglichen, ihnen persönlich zu begegnen und deren Spielfreude zu spüren. Das breit gefächerte Programm und eine Mischung aus Professionalität, Improvisation, Motivation, Zielstrebigkeit, lockerem Umgang miteinander, Respekt und Wertschätzung schaffen eine ganz besondere Atmosphäre bei und auf der Sommerbühne Blaubeuren, wichtig für das Team, die Künstler, die Stadt und die Region, kurz: eine Bereicherung für alle und besonders für mich. Danke!
Hellmuth Eissinger (Technik-Team)

Ich freue, mich dazu beitragen zu können, dass in unserem Städtle mal was los ist und wir unser Alleinstellungsmerkmal, den Blautopf, so gekonnt in Szene setzen. Immer wenn ich Flyer verteile oder Getränke verkaufe, bin ich über den großen Zuspruch der Gäste überrascht, das motiviert ungemein. Fast jeder hier in der Gegend kennt die Sommerbühne. Da ich mich in der Stadt, in der ich lebe, einbringen will und an Kultur interessiert bin, habe ich in der Sommerbühne ein ideales „Betätigungsfeld“ gefunden. Mein Highlight 2021 ist der freie und langanhaltende Blick aus dem Gastro-Container auf den Blautopf: Wenn alle Gäste gut mit Getränken versorgt auf ihren Plätzen sitzen und sich wie dieses Jahr bei dem regnerischen Wetter Nebelschwaden über dem Wehr bilden, die auch noch farbig beleuchtet in Szene gesetzt wurden, hat dieser Blick fast meditativen Charakter. Und dazu noch die phantastische Musik von Joo Kraus im Ohr, ein Erlebnis! Ich finde das Team der Sommerbühne ist eine tolle Gemeinschaft und ich war sehr gerne bereit mitzumachen, als mich ein Team-Mitglied rekrutiert hat. Ich bin stolz darauf dazugehören.
Elke Füller (Service-Team)

Da ich selbst auch Musiker bin, ist es für mich wichtig kulturelle Veranstaltungen wie die Sommerbühne zu unterstützen und zu erhalten. Und wie man auch in diesem Jahr an den Gästezahlen sehen konnte, wird das Angebot an einer kulturellen Veranstaltung sehr geschätzt und auch sehr gerne angenommen. Das absolute Highlight für mich war die Band Harmonie & Sound. Einfach tolle Bühnenshow, klasse Sound, einfach geniale Musiker. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie wir mit unserem Team zusammen die Sommerbühne gestalten und die Spielezeiten meistern, auch bei schlechtem Wetter. Eine tolle Zusammenarbeit mit tollen Teamkollegen.
Marc Söll (Technik-Team)

Ich arbeite gerne bei der Sommerbühne mit, weil ich ehrenamtliches Engagement in der Gesellschaft sehr wichtig finde. Wenn man dann eine Aufgabe findet, die Spaß macht und gleichzeitig sehr unterschiedlichen Gruppen Freude bereitet, passt das gut zusammen. Wir haben ein tolles und engagiertes Team. Die Highlights im Programm erlebe ich meist aus einigem Abstand. Am schönsten ist es, wenn man merkt, dass die Stimmung im Publikum sehr gut ist. Wenn man am Rand der Veranstaltung spürt, dass Künstler und Publikum harmonieren. Fasziniert hat mich in diesem Jahr die Disziplin unserer Gäste am Getränkestand und bei der Rückgabe von Flaschen und Gläsern. Das hat wunderbar funktioniert und ist ein dickes Dankeschön wert. Ich erhoffe mir für die nahe Zukunft eine Umgestaltung des Blautopfareals in einer Form, die unsere Rahmenbedingungen nochmal verbessert.
Bernhard Gurrath (Orga-Team)

Als die Sommerbühne 2004 gegründet wurde, war ich noch berufstätig und konnte aus zeitlichen Gründen nicht mitarbeiten. Ich hatte seit dieser Zeit immer gesagt, wenn ich mal im Ruhestand bin, bin ich dabei. Dieses Versprechen habe ich 2013 wahr gemacht und nie bereut. Natürlich hat mir Joo Kraus am besten gefallen. Ein toller Musiker und ein ganz angenehmer Mensch.
Ich finde die Atmosphäre unter den Teammitglieder sehr angenehm und ich freue mich schon auf das nächste Jahr.
Renate Holm-Morgen (Service-Team)

Beim Fototermin kurz vor dem Abschluss-Konzert am 8. August 2021 konnte nur ein Teil des gesamten Teams dabei sein. Danke and alle vom gesamten Team. (c) Fotofreunde Blaustein – Ralf Hinz

Der Titel „Bühnenmeister“ wurde von außen angetragen als ein Ansprechpartner gesucht wurde. „Bühnenmeister“ sind wir alle in den jeweiligen Funktionen. Seit 12 Jahren bin ich nun dabei und habe viele interessante Entwicklungen mitgemacht. Hierbei gab es viele Einblicke und Erfahrungen und alle haben allermeist auch Spaß gemacht. Ohne dies hätte ich längst aufgehört. Die Höhepunkte sind für mich jedes Jahr die Fertigstellung und Durchführung der Sommerbühne ohne Unfälle oder technische Ausfälle. Natürlich auch das Kennenlernen der jeweiligen Künstler mit all ihren Besonderheiten. Allermeist waren sie „pflegeleicht“. Im Laufe der Jahre haben sich bei uns Gruppen gebildet, die ein jeweiliges Fachgebiet betreuten. Ich selbst gehörte der Technikergruppe an. Hier hat es immer wieder Spaß gemacht, Probleme gemeinsam zu bearbeiten und zu lösen. Nicht ganz ohne Stolz können wir sagen, so wie die Sommerbühne heute dasteht und von Künstlern und Gästen sehr geschätzt wird, ist dies die Zusammenarbeit all derer, denen die Sommerbühne am Herzen liegt.
Peter Nardon (bisher vor allem als „Bühnenmeister“ tägig)

Ich bin mein ganzes Leben immer irgendwo organisiert gewesen. Dann habe ich das Plakat „Wir suchen dich“ gesehen und wollte mithelfen und mitgestalten. Jetzt habe ich habe zugesagt, mehr Verantwortung übernehmen zu wollen und werde Ansprechpartner rum um die Bühne sein. Das diesjährige Veranstaltungshighlight war sicher Jakob Manz und Hannes Stollsteimer, musikalisch
nicht unbedingt meine Richtung aber musikalisch absolut topp.
Bernd Schmid (zukünftiger „Bühnenmeister“)

Redaktion:
Eberhard Fuhr (Öffentlichkeitsarbeit)
22.08.2021

 

 

Sommerbühne 2024 – Sie möchten uns unterstützen?

Wir haben es erlebt: Die Spielzeit 2023 lief phantastisch im Klosterkirchensaal.

Durch die geringere Anzahl von Sitzplätzen müssen wir natürlich auf Einnahmen verzichten.

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