Programm
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Sa., 20.00 Uhr | Vorverkauf: 50,00 € / 46,00 € | Abendkasse: 53,00 € / 49,00 €
Fotos: Rob Stirner, Massachusetts-Photography-Studio / Bildmontage: SOUNDSGOOD
Wenn ein Jazztrompeter auf ein der Besetzung nach klassischem Streichquartett trifft, ist dies in der Musikwelt eigentlich nicht vorgesehen ist. Aber Grenzen zu überwinden, gehört zum Programm.
Joo Kraus
Der Ulmer Jazztrompeter Joo Kraus kommt anlässlich seines 60. Geburtstag zusammen mit dem Sirius Quartet auf die Sommerbühne. Zum ersten Mal trafen sich die fünf Musiker vor über zehn Jahren einem Konzert in Ulm. Was folgte, beschrieb die Presse mit „Sternenklang aus New York“, ein unfassbarer Abend, der bis heute nachklingt.
Seit vielen Jahren zählt Joo Kraus nun schon völlig zu Recht zu den renommiertesten Jazztrompetern in unseren Breitengraden. Mit 19 Jahren gewann er den ersten Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Danach sammelte er fünf Jahre Bühnenerfahrung mit der Elektro-Rock-Band „Kraan“. Mit Hellmut Hattler gründete Joo Anfang der 1990er Jahre das Hip-Jazz-Duo „Tab Two“. In den 2000er Jahren schrieb er vermehrt eigene Songs. Joo Kraus – das sind viele Jahrzehnte internationale Bühnen- und Studio-Erfahrung, unzählige weltweite Tourneen, 2 Grammy Nominierungen, den Echo Jazz als bester deutscher Trompeter und 5 German Jazz Awards in Gold.
Doch egal ob Joo mit dem kubanischen Pianisten Omar Sosa, mit Paula Morelenbaum, als Gast von Klaus Doldinger, mit der SWR Big Band oder dem Jazzchor Freiburg auftrat, stets ist da dieser unverwechselbare Ton: Bescheiden und kraftvoll, mitreißende Spielfreude gepaart mit sensibler Achtsamkeit für die Mitmusiker.
Halb Streichquartett, halb Rockband, das Sirius Quartet ist kein übliches Streichquartett. Alle vier Streicher sind klassisch ausgebildet und gleichzeitig hervorragende Improvisatoren und Komponisten. Als erstes Streichquartett bringt es hauptsächlich Eigenkompositionen zur Aufführung, schreckt aber auch vor freien Improvisationen nicht zurück. Zusammen mit Joo Kraus, der ebenfalls in vielen Stilen zu Hause ist, wird dieser Abend sehr spannend und dem Publikum einen neuen Sound präsentieren. Dabei verbinden die fünf Musiker frisches Repertoire mit improvisatorischem Feuer. Ihr progressiver Ansatz lässt Etiketten wie „Neue Musik“ bieder wirken. Sie erweitern das klangliche Spektrum des klassischen Streichquartetts sowohl in der rein akustischen Form als auch mit elektronischen Effekten.
Sirius Quartet (New York)
Seit ihrem Debutkonzert in der Knitting Factory in New York hat Sirius in einigen der bedeutendsten Konzerthallen der Welt gespielt, wie dem Lincoln Center, Carnegie Hall, dem Beijing Music Festival, der Musik Triennale Köln, Stuttgart Jazz Festival, Musique Actuelle in Kanada, dem Taichung Jazz Fest (Taiwans bedeutendsten Jazzfestival) und vielen anderen.
Mit der Uraufführung von Werken bedeutender lebender Komponisten setzt Sirius sein langjähriges Engagement für musikalische Innovation mit kühnen, originellen Werken seiner eigenen Mitglieder fort und geht über das konventionelle Vokabular von Streichinstrumenten hinaus, indem es populäre Liedformen, erweiterte Techniken, packende Improvisationen und zeitgenössische Grooves einbezieht.
Eine gemeinsame Single und ein Album erscheinen vier Wochen vor dem Konzert in Blaubeuren.
Sirius Quartet & Joo Kraus
Weitere Informationen:
Hinweis:
Alle Veranstaltungen finden im Klosterkirchensaal in Blaubeuren statt.
27.01.2026 – ef
Es gibt keine Parkmöglichkeit direkt bei der Sommerbühne am Blautopf.
Bitte nutzen Sie die nahe gelegenen Parkplätze im Dodelweg in Richtung Kloster/Freibad. Von dort gelangen Sie zu Fuß in den Klosterhof.
Ab 18:00 Uhr ist das Parken in Blaubeuren kostenlos.
