BIBOUL DAROUICHE
Bantu Jazz Connection

Sa., 19.30 Uhr | Vorverkauf*: 25,00 € / 23,00 € | Abendkasse: 29,00 € / 27,00 € |

*zzgl. VVK-Gebühr

Biboul Darouiche BANTU JAZZ CONNECTION
featuring Michael Hornek, Linley Marthe und Roger Biwandu
Vorgruppe: Timura (ehemals Tilufa)

Foto: Pressefoto Biboul Darouiche

Biboul Darouiche

Biboul Darouiche ist der Vereinheitlichung entgangen, die die akademische Beschäftigung mit Rhythmen und deren Geheimnissen häufig mit sich bringt. Bis heute hat Biboul Darouiche sich die Unmittelbarkeit des Ausdrucks, aber auch die Vielseitigkeit eines Musikers erhalten, den die Neugier und der Spaß an der Entdeckung vorantreiben …
Ralf Dombrowski, Süddeutsche Zeitung

Die Rhythmen der Bantu treffen auf Jazz auf höchstem Niveau. Der aus Mauritius stammende Bassist Linley Marthe, der u.a. Bassist von Joe Zawinuls Syndikate war und mit Musikern wie Dave Liebmann, Richard Galliano und vielen mehr arbeitete, zählt zu den weltbesten Bassisten. Der in Frankreich geborene kongolesische Schlagzeuger Roger Biwandu, der u.a. mit Musikern wie Joe Zawinul, Bobby McFerrin, Marcus Miller und Jeff Beck spielte, zählt zu einem der gefragtesten Schlagzeugern Frankreichs und sorgt für das Fundament der Polyrhyhtmik. Der österreichische Multi-Instrumentalist und Produzent Michael Hornek, der unter anderem als Keyboarder seit einigen Jahren zur festen Besetzung von Klaus Doldinger´s Passport gehört, spielt Keyboards, Percussion und singt.

Biboul Darouiche – vocals, percussion, calimba
Michael Hornek – vocals, keys, percussion
Linley Marthe – bass
Roger Biwandu – drums

Timura (ehemals Tilufa)

Mit Nordafrika verbindet man im allgemeinen die arabische Kultur, doch speziell diese Region birgt eine unglaubliche musikalische Vielfalt: Flamenco verbindet sich mit arabischen Skalen, die Melancholie französischer Chansons trifft auf afrikanische Rhythmen. Den Kern von Timura bilden Musiker und Sänger aus Algerien. Getragen von einer eingespielten Rhythmusgruppe dient deren Musik als Basis für gemeinsame Improvisationen.

Weitere Informationen:

LOISACH MARCI
Das alpine Kraftwerk

Fr., 20.00 Uhr | Vorverkauf*: 21,00 € / 19,00 € | Abendkasse: 25,00 € / 23,00 € |

*zzgl. VVK-Gebühr

Loisach Marci – Das bayerische Kraftwerk

Foto: Nico Schwarz

Als die Volksmusik vor rund 25 Jahren erstmals von Rock und Pop aufgemischt wurde, blieb so manchem Traditionalisten der Jodler im Halse stecken, die Sennerin bekam feuchte Augen und überhaupt schien die alpine Heimat in höchster kultureller Gefahr. Die Geburtsstunde des „Alpenrock”, eingeleitet von Hubert von Goisern, entpuppte sich jedoch schon nach kurzer Zeit als das genaue Gegenteil volkskultureller Schwarzseher. Für eine ganze Generation junger Musiker entstand erstmals eine hoffnungsfroh musikalische Identifikationsfläche von der aus es möglich schien dem fundamentalistischen Mief zu entfliehen ohne heimatlichen Boden verlassen zu müssen.

Interview bei regio TV

Langes Horn und Kettensäge

„Mit der musikalischen Tradition was Geiles machen, sie aber nicht verhunzen“, so umschreibt auch der gebürtige Partenkirchner Marcel Engler seine Ambitionen zwischen Alphorn, Elektrosound und 13 selbstgespielten Instrumenten, die wahl – und wechselweise zum Einsatz kommen. Ohrgängig, rhythmische Klangexperimente auf breiter Bass-Basis, die von Herrn Dr. Jens-Peter Abele via Elektrogitarre seziert, extrahiert oder zuweilen auch zersägt werden. „Loisach Marci” beschreiten zweifelsfrei ihre eigenen und neuen musikalischen Wege abseits der Konserve. Ein einzigartiger Sound, angesiedelt irgendwo zwischen bayerischem Landler, Hip-Hop, Blues und Elektrobeat. Wirklich festzumachen ist das „bayerische Kraftwerk” nicht, denn allzu facettenreich, zu weich, zu wild und zu frech wühlt man ausgiebig und gerne in allen verfügbaren Genres.

Höhenrausch mit Bodenhaftung

Avantgardistisches Klanggewitter an Alphorn und E-Gitarre mit Flügelhorn-Balsamdressing auf erdigem Bass – so könnte es auf der Speisekarte stehen. – garantiert ohne Allergene, serviert von einem Kellnerduo mit Performance in Lederhose und Lederjacke. Rund um die Musik ranken sich Jodler und Textgeflechte, nicht aus notwendiger Selbstgefälligkeit heraus, sondern mit Anspruch und Botschaft. Kurzgeschichten im bayerischen Dialekt die sich hintergründig bös und liebevoll vordergründig für gelebte Ehrlichkeit und Lebensfreude engagieren und sich hervorragend zum Nachdenken und mitsingen eignen.

„LOISACH MARCI” – derzeit das wohl kraftvollste Lebenszeichen alpin geprägter Musikkultur.

Weitere Informationen: