International erfolgreicher Soulsänger am Blautopf

Ausdrucksstarker Sänger, charismatischer Entertainer und ergreifender Geschichtenerzähler gastiert auf der Sommerbühne

Am zweiten Wochenende der Sommerbühne kommt mit Ola Onabulé am Samstag, den 21. Juli 2018 ein international erfolgreicher Künstler an den Blautopf. Der in England geborene Songwriter ist Sänger, Arrangeur und Produzent in einer Person, dazu noch charismatischer Entertainer und ergreifender Geschichtenerzähler. Sein Songstyling ist einzigartig. Er hat die Fähigkeit, kulturelle und musikalische Grenzen mit dem Streben nach Wahrheit und Gerechtigkeit zu überschreiten. Er ist ein Gesangskünstler mit der Poesie eines Singer-Songwriters und der Raffinesse des Jazz. Die dramatische Emotionalität der Seele, die Leichtigkeit der Popmusik und die Originalität seiner nigerianischen Wurzeln verschmelzen zu einem einzigartigen Gemisch. Ein ausdrucksstarker Sänger, der garantiert eine ganz besondere Atmosphäre erzeugt. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr mit der Formation Six4Blues mit R&B, Funk, Jazz und Swing.

Bigfunk Latin Jazz mit dem Slavko Benic Orkestr

Das 9-köpfige SLAVKO BENIC ORKESTR – kurz SBO – unter der Leitung von Drummer Wieland Braunschweiger hat einen fulminanten und absolut unzeitgeistigen Sound. Mit viel Witz und auf musikalisch höchstem Niveau werden hier Funk, Jazz und Latin zu einer energiegeladenen Einheit verschmolzen. SBO zeigt dabei eine klare Reminiszenz an die Fusion-Bands der 80er und 90er Jahre. Vielfältigkeit ist dabei Programm, wie schon die Debut-CD „Weniger ist nicht immer mehr“ zeigt: wähnt man sich bei „Spy Games“ noch in den Straßen von San Francisco, so sitzt man bei „Kananga“ plötzlich mitten in Havanna. Dem Zuhörer bleiben gemäß des CD-Titels nur wenige Momente zum Luft holen. Und das Überraschende dabei ist, dass das Werk überhaupt nicht nach dem Herkunftsland Deutschland klingt. Die Band kommt aus der Region Reutlingen und dem Remstal. Sie gastiert am Freitag, den 20. Juli 2018 um 20 Uhr auf der Sommerbühne am Blautopf.

Stadtkapelle Blaubeuren bringt „Heroes“ zum Klingen

Mit dem diesjährigen Open-Air-Konzert der Stadtkapelle Blaubeuren, das am Sonntag, 22. Juli um 19.30 Uhr auf der Sommerbühne am Blautopf stattfindet, werden „Heroes“ gewürdigt. Mit gewohnt fettem Bläsersound, einer ordentlichen Portion Entertainment und einer eigens für das Open Air zusammengestellten Band widmen sie sich an diesem Abend ganz unterschiedlichen „Heroes“: Helden des Sports, Helden der Musik, der Gesellschaft und fiktive Helden.

Sommerbühne startet mit Gospel, Turbo Brass und Kabarett

Am kommenden Wochenende beginnt die 14. Saison der Sommerbühne am Blautopf. Gleich am ersten Wochenende gibt es einen interessanten Mix. Mit Bubliczki, einer Turbo Brass Band aus Stettin kommt eine der spannendsten Bands der polnischen Folk-Szene. Seit ihrer Gründung vor 11 Jahren spielten sie hunderte Konzerte. Im Frühjahr 2016 veröffentlichten sie „Turbofolk“, ihre dritte CD. In Polen sind sie bereits auf vielen großen Festivals wie beispielsweise dem Przystanek Woodstock Dauergast auf der Main-Stage. Unüberhörbar ist der Einfluss der kaschubischen Musikkultur, daneben bringt sie mit der Power von virtuos und leidenschaftlich gespieltem Balkan-Klezmer-Gipsy-Brass eine unbeschreibliche Energie auf die Bühne. Bubliczki ist DER Exportschlager aus Polen.

Kabarett mit Andreas Rebers

Er stellt die richtigen Fragen zum falschen Zeitpunkt, ist Autor von Chansons, Liedern und Kabarettprogrammen, spielt Akkordeon und ist Komponist von Bühnen- und Schauspielmusiken. Als Kabarettist gastiert er im gesamten deutschsprachigen Raum. Andreas Rebers versteht es meisterhaft, nicht an der Oberfläche zu kratzen, sondern große politische Themen so lang auf das Leben der kleinen Leute herunterzubrechen, bis es weht tut. Zuletzt hat er im April 2018 den Dieter-Hildebrandt-Preis der Stadt München erhalten. Laudator war kein geringerer als Gerhard Polt.

Gospelmusik beim Charity-Konzert

Eröffnet wird die diesjährige Spielzeit der Sommerbühne am 13. Juli 2018 um 20 Uhr mit dem Charity-Konzert der Gospelqueen Siyou und einem Gospelprojektchor, sowie ihrer Band, zu der auch Yasi Hofer und Hellmut Hattler gehören. Mit dem Erlös dieses Konzerts, das vom Evangelischen Kirchenbezirk Blaubeuren veranstaltet wird, wird die Renovierung des Matthäus-Alber-Hauses in Blaubeuren unterstützt. Für dieses Konzert gibt es nur noch wenige Karten.

Von Soul und Jazz bis Hip Hop und Blues

Ola Onabulé bringt am Samstag, den 21. Juli 2018 internationale Klasse an den Blautopf. Mit seiner Band ist der englische Soulsänger mit nigerianischen Wurzeln oft auf großen internationalen Bühnen zu Gast. Klaus Doldinger, einer der erfolgreichsten und renommiertesten Komponisten Deutschlands, kommt mit seiner Band „Passport“ am 11. August 2018 nach Blaubeuren. Wie kein anderer prägt der 81-jährige Saxophonist noch heute die Jazzszene. Loisach Marci (28.7.) bewegt sich zwischen bayerischem Landler, Hip-Hop, Blues und Elektrobeat. Neben zahlreichen weiteren Gästen gehört die Sommerbühne am 5. August einer Sängerin, die seit den achtziger Jahren für einen künstlerisch und qualitativ hohen Standard in der hiesigen Musikszene steht. Anne Haigis schlägt mit ihrer kraftvollen Stimme mühelos Brücken von US-Southern Rock über Blues bis hin zu Gospel und Folk.

„Heroes“ und lokale Acts

Auch in diesem Jahr gibt es Veranstaltungen mit lokalen Gruppen. Die Stadtkapelle Blaubeuren präsentiert mit „Heroes“ (22.7.) eine musikalische Hommage an Helden. Die ARGE Blautopf zeigt am 10. August 2018 exklusiv neues aus der Blauhöhle und bringt einen Notfallkoffer aus dem Jahr 2005 auf die Bühne. Als Vorgruppen sind „Six4Blues“ (21.7.) und „Jazzmichl“ (27.7.) dabei.

Weitere Informationen und Karten unter:

Andreas Rebers: Kabarett

Kabarett am Samstag, den 15. Juli 2018 auf der Sommerbühne am Blautopf

Er stellt die richtigen Fragen zum falschen Zeitpunkt, ist Autor von Chansons, Liedern und Kabarettprogrammen, spielt Akkordeon und ist Komponist von Bühnen- und Schauspielmusiken. Als Kabarettist gastiert er im gesamten deutschsprachigen Raum. Andreas Rebers versteht es meisterhaft, nicht an der Oberfläche zu kratzen, sondern große politische Themen so lang auf das Leben der kleinen Leute herunterzubrechen, bis es weht tut. Zuletzt hat er im April 2018 den Dieter-Hildebrandt-Preis der Stadt München erhalten. Laudator war kein geringerer als Gerhard Polt. Am Samstag, den 15. Juli 2018 kommt Rebers auf die Sommerbühne am Blautopf.

Nach „Predigt erledigt“ und „Rebers muss man mögen“ ist er jetzt mit dem Programm „Amen“ unterwegs, der vorläufige Abschluss seiner „Trilogie des Glaubens“ unterwegs. Rebers ist ein streitbarer Geist, der sich mit erhellender Schwarzmalerei und heiligem Zorn gegen religiöse Dogmen, Doofheit und politische Manipulation zur Wehr setzt und die Dinge benennt, die eigentlich niemand hören will. Da kommt es abseits moralischer Selbstzufriedenheit und Besserwisserei auch mal zu Missverständnissen. Dies nimmt er in Kauf. „Bevor ich überhört werde – werde ich lieber falsch verstanden“ schreibt er auf seiner Homepage.

Rebers wuchs im niedersächsischen Weserbergland auf und spielte dort mit der Stimmungskapelle „Los Promillos“ auf zahlreichen Festen. Während des Studiums an der Uni Hannover knüpfte er Kontakte zur freien Theaterszene und zum Kabarett. 1989 wurde er Musikalischer Leiter des Schauspiels am Staatstheater Braunschweig. Von 1997 bis 1999 war Rebers Autor und Akteur der Münchner Lach-und Schießgesellschaft. Gemeinsam mit Urban Priol, Bruno Jonas, Josef Hader, Georg Schramm, Matthias Richling, Achim Konejung, Gerhard Polt, der Well-Familie und vielen anderen stand er schon auf der Bühne. Hinzu kommen regelmäßige Auftritte in Fernsehsendungen wie Neues aus der Anstalt“, dem Satire-Gipfel, Nuhr im Ersten und dem Schlachthof. Heute lebt Andreas Rebers mit seiner Familie in München.

Samstag, 15. Juli 2018, 20 Uhr
Andreas Rebers
Vorverkauf: 25 EUR, ermäßigt: 23 EUR

Video: Andreas Rebers beim “Satiregipfel” am 15.01.2015

Unser Tipp:
Verschenken Sie doch einfach eine Eintrittskarte oder eine Dauerkarte, beispielsweise zum Geburtstag. Die Sommerbühne am Blautopf ist ganz sicher ein besonderes Erlebnis.

Das ganze Programm auf einen Blick finden Sie hier

Hier geht es zum Kartenvorverkauf

Redaktion: Eberhard Fuhr

Jazz und Kabarett vom Feinsten am Blautopf

Sommerbühne stellt abwechslungsreiches Programm für die Saison 2018 vor.
Der Kartenvorverkauf hat begonnen.

Mitte Juli startet die Sommerbühne am Blautopf in die 14. Spielzeit. Mit Klaus Doldinger, der am 15. März 2018 von der GEMA für sein Lebenswerk mit dem Deutschen Musikautorenpreis ausgezeichnet wird, kommt einer der erfolgreichsten und renommiertesten Komponisten Deutschlands mit seiner Band „Passport“ am 11. August 2018 nach Blaubeuren. Wie kein anderer prägt der 81-jährige Saxophonist noch heute die Jazzszene. Auch Gerhard Polt konnte wieder gewonnen werden. In seinen Rollen spielt er oft den engstirnigen und wenig reflektierenden Bürger, der mit großer Selbstverständlichkeit seine Meinung kundtut. Der erfolgreiche Kabarettist gastiert am 4. August 2018 auf der Sommerbühne. Zu den weiteren Top-Acts gehören der Auftritt von Andreas Rebers (15.7.), einem der vielseitigsten deutschen Kabarettisten und bekannt aus der „Anstalt“ im ZDF, sowie das Konzert mit Ola Onabulé & Band (21.7.). Der Soulsänger aus England wurde schon auf vielen internationalen Festivals als großer Vokalist und begnadeter Entertainer gefeiert und trat in Deutschland zum Beispiel mit der WDR Big Band und SWR Big Band auf. Eröffnet wird die Saison am 13. Juli 2018 mit dem Charity-Konzert von „Siyou & Friends“ zusammen mit einem rund 90-köpfigen Gospelchor. Mit diesem Konzert wird die Renovierung des Matthäus-Alber-Hauses in Blaubeuren unterstützt. Der Kartenvorverkauf für die Sommerbühne 2018 hat jetzt offiziell begonnen.

Von Balkan-Brass über Elektrobeat bis zur Chormusik

Neben namhaften Künstlern wie den Kabarettisten Uli Keuler und die Sängerin Anne Haigis konnten auch neue und interessante Acts verpflichtet werden. Bubliczki (14.7.), eine polnische Brassband und das 9-köpfige Slavko Benic Orkestr (20.7.) versprechen wilden Turbo-Brass und Latin Jazz. Die charismatische Sängerin Katalin Horvath, die erst vor kurzem in der Stuttgarter Zeitung und in der SWR Landesschau ausführlich vorgestellt wurde, kommt mit ihrer Band Foaie Verde am 27. Juli 2018 an den Blautopf. Sie haben sich ganz der Gipsymusik verschrieben, auf höchst virtuose und authentische Weise. Loisach Marci (28.7.) bewegt sich zwischen bayerischem Landler, Hip-Hop, Blues und Elektrobeat. „Mit der musikalischen Tradition was Geiles machen, sie aber nicht verhunzen“, so umschreibt der gebürtige Partenkirchner Marcel Engler sein Programm und setzt dabei Alphorn, Elektrosound und 13 selbstgespielte Instrumente ein. Die a-capella Formation Foosion Ensemble aus Dresden (3.8.) kommt mit zeitgenössischer Musik, Volksliedern und geistlichen Liedern auf die Sommerbühne. Das Männerchorensemble besteht aus 12 aktiven und ehemaligen Mitgliedern des weltberühmten Dresdner Kreuzchores.

„Heroes“ und lokale Acts

Auch in diesem Jahr gibt es Veranstaltungen mit lokalen Gruppen. Die Stadtkapelle Blaubeuren präsentiert mit „Heroes“ (22.7.) eine musikalische Hommage an Helden. Die ARGE Blautopf zeigt am 10. August 2018 exklusiv neues aus der Blauhöhle. Als Vorgruppen sind Six4Blues (21.7.) und Jazzmichl (27.7.) dabei.

Karten:
Vorverkaufstellen und Online-Bestellung

Presse:
Presse-Informationen und Pressefotos zum Download

(Autor: Eberhard Fuhr)

Open Stage bei der Sommerbühne 2018

Vierzehn Veranstaltungen mit Gospel, Jazz und Kabarett mit namhaften, teils international bekannten Künstlern, von Klaus Doldinger bis Gerhard Polt stehen in diesem Jahr auf dem Programm der Sommerbühne am Blautopf. Aber auch bislang wenig bekannten Künstlerinnen und Künstlern bietet die Sommerbühne ein Forum.

Auf einer großen Bühne stehen, unterstützt von professioneller Technik sein Können unter Beweis zu stellen, diese Chance gibt es in diesem Jahr am Blautopf für regionale Talente, Künstler und Newcomer allen Alters. Auftreten können Gruppen und Solisten, Sänger, Musiker, Tänzer, Kabarettisten, Zauberer, Jongleure, und anderes mehr, egal ob Gruppen von Vereinen und Schulen oder Einzelkämpfer.

Termin ist Sonntag 29. Juli zwischen 14 und 18 Uhr, ein Nachmittag, der schon allein durch eine Vielzahl von Touristen am Blautopf gut besucht sein wird.

Der Auftritt soll zwischen 20 und 30 Minuten dauern.

Bewerbungen mit einer kurzen Beschreibung bitte bis zum 15. März 2018 schicken an: openstage@sommerbuehne.com

Tanzbare Clubbeats und leise Töne

„Klangcraft“ und „Klangwelle“ beim Saisonabschluss auf der Sommerbühne

Zum Abschluss der diesjährigen Saison der Sommerbühne zeigen die Veranstalter, dass sie Mut haben. Mit „Klangcraft“ und „Klangwelle“ präsentieren sie am kommenden Sonntag, den 13. August 2017 um 19 Uhr zwei recht unbekannte Gruppen, die aber für eine ganz besondere und intime Atmosphäre am Blautopf sorgen werden. Klangcraft verspricht eine verblüffende Performance. In ihrem Konzertprogramm werden Einflüsse aus Pop und Jazz mit meditativen Worldmusic-Sounds, tanzbaren Clubbeats, Funkriffs und extravaganten Percussion-Klängen vermischt. Das Trio überzeugt mit kaum zu überbietender Spielfreude Kritiker und Publikum zugleich. Schlagzeuger Hermann Kock hat bereits mit dem Sagmeister Trio Topseller Alben aufgenommen und deutschlandweit getourt. Bassist Moritz Grenzmann verbindet Akkordtappings, Flageolets und Basstöne zu einem einzigartigen Stil. Pianist Manuel Seng ist mehrfacher Preisträger von „Jugend musiziert“ und ein Tastenvirtuose in den Sparten Klassik und Jazz. Alle drei Musiker waren Studenten der Musikhochschule Mainz oder unterrichten dort. Gemeinsam sprengen „Klangcraft“ jede stilistische Schublade und mixen gekonnt Pop, Jazz und Worldmusic zu einem inspirierenden Klangerlebnis. Ihre aktuelle CD „In a dream“ wird begeistert von Presse und Publikum gefeiert. Die Band versteht es, auch bei leisesten Passagen stets die Spannung aufrecht zu halten. Die drei Musiker und die Sängerin Judith Erb haben bereits mit anderen Künstlern europaweit getourt und sind als Studiomusiker auf unzähligen CD und Radio- Produktionen vertreten.

Melodien zum Dahinschmelzen

Zuvor spiel die Band „Klangwelle“. Das Ensemble und den Saxophonisten Dieter Kraus bietet ein breites musikalisches Spektrum, eine Mixtur aus elektronischen und akustischen Tonfärbungen. Die Musiker sind absolut kammermusikalische Experten, die jedes Instrument fein ausbalanciert rausstellen. Sie bringen leise Töne mit Melodien zum Dahinschmelzen, komplexe Harmoniestrukturen, die permanent überraschen, minimalistische und opulente Arrangement und dann sind sie auch eine Band, die aus dem Bauch spielen und richtig „Dampf“ machen kann. Manchmal ist es eine richtige Klangwelle, die das Publikum trifft um es dann zum Träumen weit hinaus auf den Klang-Ozean zu ziehen.

Kartenservice
Karten für die Sommerbühne am Blautopf gibt es bei ausgewählten Vorverkaufsstellen, zum Beispiel bei der Tourist-Information in Blaubeuren.

Funk und Neo-Soul auf der Sommerbühne

Die Band „Pimpy Panda“ präsentiert ihr Album „Pandrenalin“

Kaum einem Leser wird die Band „Pimpy Panda“ ein Begriff sein. Sie sind jedoch für eine gehörige Portion Überraschung gut. „Höllisch groovende Gänsehautmusik“ schreibt das Magazin „Jazzthing“ über die „Neo-Soul-Funk-Gospel-Combo“, die am kommenden Samstag, den 12. August 2017 auf die Sommerbühne an den Blautopf kommt. Drahtzieher der „Pandas“ ist Daniel Hopf, einer der gefragtesten Bassisten und Studiomusiker im deutschsprachigen Raum. Wenn die junge Band mit Musikern aus New York, Riga, Bielefeld so richtig loslegt, reißt sie ihr Publikum von den Sitzen. Von energiegeladenen, feinsten Soli bis hin zu Gänsehaut-Songs feiert die Combo das pralle Leben mit allen Facetten – mal sanft, mal exzessiv, in jedem Fall aber voller Leidenschaft. Ihr zweites Album „Pandrenalin“ wurde erst im Juni 2017 vorgestellt. Seither haben sie es bei zahlreichen Festivals in Hannover, Düsseldorf, Aalen und Konzerten in deutschen Clubs geschafft, Alt und Jung bei Konzerten zu begeistern. „Songs, mit denen man durch die Sonnen cruisen sollte“ berichtet die Zeitschrift „Petra“. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr. Im Vorprogramm spielt die regional bekannte Southern Rock Band „Rattlesnake“.

Gospel-Erbin und Orgel-Youngster

Neben Bandgründer Daniel Hopf, der auf unzähligen Bühnen schon mit Philip Lassiter, Cosmo Klein und Ricky Lawson gespielt hat, sind auch der Voice of Germany erprobte Sänger Nico Gomez und Alana Alexander dabei, deren reife Soulstimme ihr Gospel-Erbe und die Jazz-Ausbildung in Manhattan spüren lässt. Begleitet werden sie auch von Alexander Lipan und Tobias Müller (Gitarren), Vincent Golly (Drums) und den Organisten und Keyboarder Simon Oslender. Er gilt als eines der größten Nachwuchstalente an der Hammondorgel. Mit gerade einmal 17 Jahren hat er schon mit der WDR-Bigband und vielen weiteren Größen aus Jazz und Blues gespielt.

Kartenservice
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Von Macron bis zu den Plagen des Alltags

„Die Untertoener“ gastieren am kommenden Sonntag auf der Sommerbühne

Mit ihrem aktuellen Programm „Ach, wie so liederlich“ kommt die Kabarettgruppe „die untertoener“ am kommenden Sonntag, den 6. August 2017 auf die Sommerbühne an den Blautopf. Hinter diesem Titel verbirgt sich ein vollgepacktes Programm, das die Plagen des Alltags umfassend in Wort und Musik auf die Schippe nimmt. Mit einer unterhaltsamen Melange aus kabarettistischen Szenen, Texten und Liedern schlagen die beiden Ex-Belehrer Lothar Beck und Eva Hempfer ein neues satirisches Kapitel auf. Mit von der Partie sind ihre beiden langjährigen musikalischen Begleiter Frank Miller und Peter Klein. Neu im Ensemble ist Claudia Kreiser. Sie lästern, singen und spielen sich durch alle möglichen liederlichen Niederungen, deftig, heftig, verschmitzt, immer mit einem süffisanten Unterton. Sie verulken Shakespeares Romeo und Julia-Balkonszene mit Songs von Helene Fischer und Andreas Gabalier, deklamieren dramatisch erotische Kussgedichte, schwelgen in schnulziger Schlagerherrlichkeit. Außen brav, innen frech, so animieren sie ihr Publikum zum Rudelsingen. Geschlechterkampf, Heimatliebe und Fernweh, Bayrisch für Schwaben, die Sucht nach Schokolade und Sahnetorte, der brutzelnde Duft von Schweinebraten, Burger und einer Roten Wurst, Gender Grilling und Diätwahn, schrammelnde Wiener Weinseligkeit und bierzünftige Wirtshaus-atmosphäre, nichts ist vor dem Liederlichen Spott der untertoener sicher.

Weitere Informationen:

Für ihren Auftritt auf der Sommerbühne haben sie einzelne Szenen ihres Programms aktualisiert. Neu sind Texte zum Absturz von Martin Schulz, zu den Ereignissen beim G20-Gipfel in Hamburg, der Pleite von Boris Becker und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Hinzu kommen zwei Sketche, die direkt Blaubeurer Geschehnisse karikieren.

Zweieinhalbstündiges, musikalisch-szenisches Kaleidoskop

Die regional erfolgreiche Kabarettgruppe, die im Mai im Ulmer Roxy vor ausverkauftem Haus spielte, versteht ihr Handwerk. Sie treten erfolgreich das Erbe der Kabarettgruppe „Die Belehrer“ an, die sich 2014 von der Bühne verabschiedete. Eva Hempfer (Gitarre, Gesang, Text) ist für die Musikauswahl und Liedtexte verantwortlich. Ihre Medleys zu Skandalen und Schlagzeilen zählen zu den „Lieder-lichen“ Highlights. Mit ihren Texten, Reimen und Persiflagen auf bekannte Melodien begeistert sie ihre Zuhörer stets aufs Neue. Claudia Kreiser (Gitarre, Gesang, Text) bringt als Neuling mit ihrem oberbayrischen Idiom frischen Schwung, rasante Präsenz auf die Bühne. Aus der Feder von Lothar Beck (Text, Gesang,) stammen die Szenen-Texte. Zum Leidwesen seiner Mitspielerinnen stellt er deren Flexibilität durch Textvariationen in letzter Minute stets aufs Neue auf eine harte Probe. Der Pianist Peter Klein liebt den Jazz in all seinen Variationen. Er begleitet das Ensemble seit 1997 souverän und elegant am Klavier. Multi-Instrumentalist Frank Miller (Blech, Kontrabass, Gesang, Liedtexte, Nebengeräusche) sorgt für knitze schwäbische Liedtexte und überrascht mit seiner samtig-rauchigen Stimme und seinem neu entdeckten darstellerischen Talent.

Weitere Informationen:

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Autor: Eberhard Fuhr (Öffentlichkeitsarbeit Sommerbühne)

Nussschüsselblues und Drum Boogie am Blautopf

Sommerbühne geht mit attraktiven Veranstaltungen weiter

Nach dem Mundarttheater zur „Schönen Lau“ kommen im August überregional erfolgreiche Künstler an den Blautopf. Mit den Kabarettisten „die feisten“ gastieren am Freitag, den 4. August 2017 die Träger des Deutschen Kleinkunstpreises 2017 auf die Sommerbühne. Im Mai wurden sie im Mainzer unterhaus damit ausgezeichnet. „Der feine Humor von Mathias Zeh (alias C.) verschmilzt auf Rainers Bass­stimmen­ rhythmus­kickbox­klein­gitarren­teppich wie Käse auf der Pizza“ heißt es in der Ankündigung. Schon als „die feisten“ vor 2013 noch „Ganz Schön Feist“ hießen und ein Trio waren, schufen sie ihr eigenes Genre, eine unverwechselbare Pop-A-Cappella-Comedy. Beginn ist um 20 Uhr.

„Mr. Superdrumming“ mit echter handwerklicher Musik

Mit dem „Superdrummer“ Pete York kommt am Samstag, den 5. August 2017 ein international erfolgreicher Künstler nach Blaubeuren auf die Sommerbühne am Blautopf. Seine Karriere begann in den 1960ern in England mit der Gründung der Spencer Davis Group. Zu den berühmtesten Nummer-1-Hits weltweit zählen „Keep on Running“, „Somebody Help Me“, „I’m a Man“ und „Gimme Some Lovin’“. Zu dem Konzert bringt er Christoph „Boogie Wolf“ Steinbach (Piano), Albert Koch, den „Paganini der Blues-Harp“ und charismatische Jazz-Sängerin Nina Michelle (vocals) mit, die mit ihrer Soulstimme fasziniert und bereits mit vielen bekannten Musikern und Bands wie Charly Antolini’s Jazz Power, Gerry Hayes’s Swing Explosion und Max Greger arbeitete. Sie machen echte, lebendige und handwerklich perfekte Musik, die ohne synthetische Nachbesserungen auskommt. So entstehen ein mitreißender Sound und ein Musikerlebnis der Extraklasse.
Das Konzert beginnt um 20 Uhr.

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Christian Springer mit „Trotzdem“ am Blautopf

Der Münchner Kabarettist lehnt sich auf gegen die lähmende Ohnmacht

Er gehört zu den wichtigsten echten Kabarettisten Deutschlands und kommt am Sonntag, den 16. Juli 2017 an den Blautopf. Für Christian Springer, der regelmäßig im Bayerischen Fernsehen die Sendung „schlachthof“ moderiert, ist sein Programms „Trotzdem“ nicht nur die Überschrift für einen Kabarettabend. „Trotzdem“ heißt weitermachen, nicht aufgeben, und sich nicht den Schneid abkaufen lassen. Christian Springer, der seine ersten Bühnenauftritte in den 1970-er Jahren als Mitglied des Kinderchors der Bayerischen Staatsoper hatte, zeigt Haltung und haut auf unsere Feigheiten drauf, egal ob es um Themen wie „Arbeitslosigkeit“ oder „Deutsche Leitkultur“ geht. Ihm geht es ums Ganze. Und dafür kämpft er, bis seine Ohren glühen. Und wenn es ihm zu viel wird, schreibt er dem bayerischen Ministerpräsidenten gleich einen Brief, achtzig Seiten lang, das Motto: „Landesvater, cool down.“ Das Buch, erschienen im Eigenverlag, ist zwischenzeitlich jedoch vergriffen.

Skurrile Geschichten mit einem Körnchen Wahrheit

Springer, zum Teil besser bekannt mit seiner Figur des „Fonsi“ als Kassenwart von Schloss Neuschwanstein, ist der Aufreger unter Deutschlands Kabarettisten, der Trotzdem-Män. Die Kunstfigur mit der blauen Kassiereruniform und der Aktentasche hat es 2014 abgelegt. Seit 2016 ist er mit dem Programm „Trotzdem“ unterwegs. Auf der Bühne ist er als satirischer Mutmacher zu sehen, der leichtfüßig Sinn und Unsinn zu skurrilen politischen Kabarett-Geschichten verknüpft, in denen mehr als ein Körnchen Wahrheit steckt. Im echten Leben hat er seine Leidenschaft zur Mission gemacht, und versucht den Flüchtlingen im Nahen Osten mit seinem gemeinnützigen Verein Orienthelfer e.V. ein erträglicheres Leben zu schaffen.

Zahlreiche Auftritte im Radio und um Fernsehen

Bereits während seiner Schulzeit gründete Christian Springer 1983 zusammen mit Helmut Schleich das Kabarett Fernrohr. Gemeinsam mit Andreas Rüttenauer hatte er bis 1997 über tausend Auftritte im gesamten deutschsprachigen Raum. Beide gehören zu den Mitbegründern des Münchner Kleinkunst-Nachwuchsfestivals Kabarett Kaktus. Zusammen mit Helmut Schleich ist Springer noch immer als Heinzi und Kurti im Hörfunk-programm Bayern 1 zu hören. Daneben ist Springer Autor für Ottis Schlachthof (seit 1997) und in gleicher Funktion auch für den Bayerischen Kabarettpreis (1999–2002) und den Bayerischen Fernsehpreis (2001) tätig gewesen. Als Autor und Darsteller wirkte er beim Starkbieranstich auf dem Münchner Nockherberg (1999–2001) mit. Von 2006 bis 2011 führte Springer beim Aschermittwoch der Kabarettisten als Moderator durch den Abend. 2015 moderierte er zusammen mit Michael Altinger die Verleihung des Bayerischen Fernsehpreises.

Großes Engagement für Syrien

Christian Springers Interesse und Augenmerk gilt seit Jahren besonders Syrien, wo er häufig hinreist. 2012 gründete er den Verein Orienthelfer. Er selbst und sein Freiwilligenteam fahren seit Dezember 2011 regelmäßig in den Libanon und nach Jordanien, um den Flüchtlingen, aber auch den Einheimischen dort zu helfen. Für dieses Engagement erhielt er am 23. Dezember 2012 den AZ-Stern des Jahres 2012 und am 30. November 2014 den Waldemar-von-Knoeringen-Preis.

Kartenservice

Karten für die Sommerbühne am Blautopf zum Preis von 20,00 €, ermäßigt 18,00 €, gibt es beim traffiti ServiceCenter in Ulm, bei der Tourist-Information in Blaubeuren und weiteren Vorverkaufsstellen, aber auch hier

Weitere Informationen:
Sommerbühne am Blautopf: Programm Saison 2017