Mitreißende Tanz-Party und cooler Jazz am Blautopf

Abwechslungsreicher hätte das Jazz-Programm zum Abschluss der Sommerbühne am Blautopf nicht sein können. Während sich bei Pimpy Panda am Samstag ab der zweiten Hälfte des Konzerts die Tribüne leerte und die Sommerbühne zur mitreißenden Tanz-Party wurde, lauschten die Zuhörer am Sonntag aufmerksam den Bands „Klangwelle“ und „Klangcraft.

Klangwelle überzeugte mit dem Saxophonisten Dieter Kraus, dem Jazz-Gitarristen Uwe Lange, dem Bassisten Michael Weigler und der jungen Vibraphonistin und Percussionistin Vanessa Porter. Beeindruckend war die viersätzige Komposition „Saxa Valla“ des ägyptischen Komponisten Mohamed Basha, die vor zwei Jahren mit großer Orchesterbesetzung aufgeführt wurde. Zum ersten Mal erklang sie mir dieser kammermusikalischen Besetzung – eine Premiere am Blautopf.

Die Formation Klangcraft mit dem Schlagzeuger Hermann Kock, dem Bassisten Moritz Grenzmann, dem Pianisten Manuel Seng und der Sängerin Judith Erb präsentierte Titel ihren neuen Albums, das erst in den nächsten Wochen eingespielt wird. Beeindruckend waren auch zwei Titel von Prince, denen die Band ihre ganz eigene Note gab, vor allem der Song „Purple Rain“ .

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Kabarett und jede Menge Boogie

Am vergangenen Freitag waren die feisten, Träger des Deutschen Kleinkunstpreises 2017, zu Gast auf der Sommerbühne. Mit ihrem Hintersinn, ihrer charmanten Art und ihrer manchmal bitterbösen Ironie haben sie das Publikum begeistert.

Vom Blautopf zum „Blues Pot“

Pete York kam mit kleiner Besetzung an den Blautopf, den er kurzerhand zum musikalischen „Blues Pot“ machte. Der fast 75-Jährige zeigte, dass er noch immer zu den weltweit besten Drummern gehört. Christoph Steinbach „legte als Wirbelwind mit Einsteinfrisur ein irrwitziges Tempo in die Tasten“, so die Südwestpresse. Statt des „Paganini of the Harp“ präsentierte Pete York „the Pavarotti of the Sax – alias Stephan Holstein. Als ruhiger Pol des Trios spielte er wunderschöne Jazz- und Klarinetten-Soli. Er setzte musikalische Akzente, virtuos und souverän“ schreibt die Schwäbische Zeitung. Die Jazz-Sängerin Nina Michelle kam etwas zu kurz. Mit ihren langen blonden Haaren und in ihrem pinkfarbenen Kleid sah sie aus „wie eine Barbie-Puppe – ein echter Hingucker“ so die Schwäbische Zeitung weiter. „Ein verblüffender Kontrast dazu war ihre tiefe, rauchige Soul-Stimme: stark, schwarz, verrucht. Gern hätte man mehr davon gehört, doch die drei Männer spielten sich gegenseitig die Bälle zu.“

Kabarett mit den untertoenern

Lokales, Geschichtliches und auch den Bundestagswahlkampf brachten die untertoener am Sonntag mit. Der Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten war ebenso ein Thema wie der neue US-Präsident. Mit einem vollgepackten Programm, das die Plagen des Alltags umfassend in Wort und Musik auf die Schippe nahm, brachten sie eine Melange aus kabarettistischen Szenen, Texten und Liedern auf die am Ende doch recht kühle Sommerbühne am Blautopf.

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Eberhard Fuhr
Öffentlichkeitsarbeit Sommerbühne

Vier Mal „Schöne Lau“ – Vier Mal „ausverkauft“

Gleich vier Mal gastierte die Laientheatergruppe des Landfrauenkreisverbandes Blaubeuren auf der Sommerbühne. Alle Vorstellungen waren restlos ausverkauft. Die Schwäbische Zeitung berichtete am vergangenen Freitag:

„Einen dreifachen Kulturgenuss haben die Mitglieder der Laientheaterspielgruppe der Kreislandfrauen Blaubeuren ihrem Publikum am Donnerstagabend auf der vollbesetzten Sommerbühne am Blautopf geboten. Zum einen das herrliche Theaterspiel, in dem die Zuschauer erfahren haben, wie schwierig es ist, die schöne aber traurige Lau mehrmals zum Lachen zu bringen. Da die Suppinger Stammtischbrüder eine wesentliche Rolle zur guten Unterhaltung beitrugen, hörten die Besucher noch ein kleines Konzert des Männerchors. Diese sangen mal anständige Volkslieder, mal weniger anständige Mundartstückchen und einen sehr komplizierten Kanon. Noch größere Anstrengungen, um die Schöne Lau zu erfreuen und zum Lachen zu bringen, unternahm die Zirkusschule Harlekin mit einer atemberaubenden Zirkusshow. Das Publikum jedenfalls war begeistert. Bei den Volksliedern sang und summte so mancher im Publikum mit und selbst ein kräftiger Regenguss ließ die Zuschauer nicht flüchten.“

Bilder „Wie die Schöne Lau das Lachen lernte“

„Summertime“ und der „Trend-Jägermeister“ sorgen für volles Haus

Das vergangene Wochenende stand ganz im Zeichen des Kulturprogramms zum 750. Geburtstag der Stadt Blaubeuren, zu dem die Initiatoren des Stadtjubiläums eingeladen haben. Die Sommerbühne hat bei dieser Kooperation dazu den passenden Rahmen geboten.

Papis Pumpels (Foto: Ralf Hinz – Fotofreunde Blaustein)

Am Freitag waren „Papis Pumpels“, die Schlagerband vom Bodensee, zu Gast. Sie sorgten für Party-Stimmung auch auf der Tribüne.

Stadtkapelle Blaubeuren (Foto: Benedikt Meinecke – Fotofreunde Blaustein)

Mit dem Programm „Summertime“ bot der Musikverein Blaubeuren mit der Stadtkapelle und einer eigens dafür zusammengestellten Band dann am Samstag vor vollem Haus ein anspruchsvolles Programm mit Gesang und Entertainment. Trotz etwas kühlen Temperaturen zauberten sie einen stimmungsvollen Sommerabend an den Blautopf.

Christoph Sonntag (Foto: Ralf Hinz – Fotofreunde Blaustein)

Christoph Sonntag, der selbsternannte „Trend-Jägermeister“ präsentierte am Sonntag in der Kabarett-Show „Bloß keinen Trend verpennt“ auch seinen hitverdächtigen Rap „I muss gar nix“. Als „Bruder Christopherus“ nahm es das deutsch-englische Sprachmischmasch, die Landespolitik und die Bildungspolitik aufs Korn, aber auch die Diskussion um die Vergabe der letzten Fußballweltmeisterschaft in Deutschland. (ef)

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„Abgefahrene Musik“ mit Joo Kraus

Gestern Abend wurde die Saison 2017 der Sommerbühne eröffnet, zum ersten Mal von Joo Kraus, der mit seinem Tales in Tones Trio und dem Orchester Archata zu dem besonderen Joobilee-Konzert kam. Am Ende des langen Abends mit leisen Tönen, rockigen Klängen, Jazz-Harmonien und sattem Streicher-Sound dankte Kraus dem Publikum auf der voll besetzten Tribüne, dass sie zu dieser „abgefahrene Musik ohne Dirndl und Lederhose“ gekommen sind. Wieder einmal waren die Zuhörer begeistert von der einzigartigen Atmosphäre direkt am Blautopf.

Heute ist der Münchner Kabarettist Christian Springer zu Gast. Karten gibt es ab 17 Uhr an der Abendkasse.

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Autor: Eberhard Fuhr

Vorverkauf für Sommerbühne gestartet

Top-Acts und lokale Gruppen auch in diesem Jahr am Blautopf.

Am 15. Juli startet die Sommerbühne am Blautopf in die 13. Spielzeit. Los geht es mit Joo Kraus, der zusammen mit dem Tales in Tones Trio und dem Kammerorchester Arcata aus Stuttgart die diesjährige Saison eröffnet. Der aus der TV-Sendung „Schlachthof“ bekannte Kabarettist Christian Springer ergänzt das erste Wochenende.

Ab sofort gibt es Karten über die Internetseite des Veranstalters, sowie bei den Geschäftsstellen der Südwestpresse in Blaubeuren, Ulm und Ehingen, in der Tourist-Information in Blaubeuren, im traffiti Service Center in Ulm und bei der Buchhandlung Aigis in Laichingen.

Jazz, Kabarett und Lokales

Kulturprogramm der Sommerbühne am Blautopf geht weiter.

Mitte Juli startet die Sommerbühne am Blautopf in die 13. Spielzeit. Los geht es am Samstag, den 15. Juli um 19 Uhr mit dem international erfolgreichen Trompeter Joo Kraus, der zusammen mit dem mehrfach preisgekrönten Tales in Tones Trio und dem Kammerorchester Arcata aus Stuttgart die diesjährige Saison eröffnet. Der aus der TV-Sendung „Schlachthof“ bekannte Kabarettist Christian Springer ergänzt das erste Wochenende. Zuvor gibt es Theaterspaß für Kinder ab zwei  Jahre mit dem „Ersten Ulmer Kasperle.“

Top-Acts und lokale Gruppen

An den folgenden Wochenende finden verschiedene Veranstaltungen im Rahmen der 750-Jahr-Feier der Stadt Blaubeuren und das Landfrauen-Theater über die Schöne Lau auf der Sommerbühne am Blautopf statt. Danach folgen weitere Programmpunkt der Sommerbühne mit die feisten (04. August), Pete York und Band (5. August), die der Gruppe Untertoener (6. August), Rattlesnake und Pimpy Panda (12. August) mit einem elektrisierenden Cocktail aus Funk, Neo-Soul und Jazz. Das Ensemble  Klangwelle und die Band Klangcraft beschließen die Saison am 13. August. Ab 31. März können Karten bestellt werden. Der Vorverkauf an den bekannten Vorverkaufsstellen beginnt dann ebenfalls Ende März.

Großes ehrenamtliches Engagement

Nach dem Rückzug von Wolfgang Kratzer, dem Initiator der Sommerbühne am Blautopf, hat sich das Team um Peter Imhof neu formiert. Die 23 Ehrenamtlichen haben verschiedene Teams gebildet und gemeinsam ein interessantes Programm für das Festival mit dem einmaligen Flair zusammengestellt. „Der Ausstieg von Wolfgang Kratzer war für mich ein einschneidender Vorgang, schließlich waren wir eineinhalb Jahrzehnte ein ideales Team. Jetzt bin ich aber glücklich, dass einige im Team bereit sind, mehr zu tun und für eigene Bereiche Verantwortung übernehmen und dass auch neue Mitstreiterinnen und Mittreiter wichtige Bereiche wie beispielsweise die Öffentlichkeitsarbeit neu aufstellen“ teilte Peter Imhof bei einem Pressegespräch mit.

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Sommerbühnen-Team neu formiert

Nach dem Rückzug von Wolfgang Kratzer, dem Initiator der Sommerbühne am Blautopf, hat sich das Team um Peter Imhof neu formiert. Insgesamt engagieren sich 23 Ehrenamtliche in fünf Teams. Sponsoren und Förderer unterstützen jährlich dieses Festival mit dem besonderen Flair.

Zum Sommerbühnen-Kernteam gehören (in alphabetischer Reihenfolge): Dr. Barbara Anger, Stephan Buck, Eberhard Fuhr, Henrik Gäble, Stefan Gebhardt, Gerhard Gemeinder, Ursula und Bernhard Gurrath, Kathrin und Steffen Hennig, Peter Imhof, Gisela Kaupp, Günther Knaut, Andrea Lonhard, Eva Menner, Peter und Gisela Nardon, Reinhard Rösch, Heidi Seiffert, Rosi Sigg, Karin Spann, Karl-Heinz Tautorat und Ursula Widmann-Rau.

Das Sommerbühnen-Team hat sich im Rahmen des Stadtmarketing/Agenda Prozess 2001 in Blaubeuren gegründet und ist ein Zusammenschluss kulturell interessierter Bürger. Ziel ist die Förderung und aktive Gestaltung von Kultur in unserer Stadt. Seit 2002 hat der Arbeitskreis viel beachtete Veranstaltungen und Aktionen in Blaubeuren durchgeführt.

Das rechtliche und finanzielle Fundament stellt der WIR 89143 e.V. Der Verein wurde als Stadtmarketing und Gewerbeverein gegründet und unterstützt mit seinen Mitgliedern aus Industrie, Handel, Gewerbe und Privatleuten eine Vielzahl von Stadtmarketing-Aktionen und Veranstaltungen.

Autor: Eberhard Fuhr

Bilanz der Sommerbühne 2016

Mit der Abschlussparty am 13. August 2016 wurde die zwölfte Spielzeit der Sommerbühne am Blautopf beendet. Drei Veranstaltungen waren ausverkauft. Es gab aber auch nur mäßig besuchte Konzerte „Unterm Strich gab es ein schwaches Plus“ bilanzierten Peter Imhof und Wolfgang Kratzer. Rund 60.000 Euro Ausgaben für Gagen standen 2016 rund 60.000 Euro Einnahmen aus dem Kartenverkauf gegenüber. Ein Grundbetrag, der auch weiter zur Verfügung steht, ermöglicht es dem WIR-Verein, der Träger der Sommerbühne ist, diese auch im nächsten Jahr fortzuführen. „Wir sind bisher immer ohne finanzielle Unterstützung der Stadt ausgekommen“, sagte Wolfgang Kratzer. „Blaubeuren kann sich glücklich schätzen. In zwölf Jahren wurden rund eine Million Euro an Sponsorengeldern, ehrenamtlicher Arbeit und Kartenverkauf eingespielt.“

Seit 2004 hat sich die Sommerbühne von einer regionalen Veranstaltungsreihe zu einem überregional bekannten Festival entwickelt. Während der Saison 2016 waren unter anderem The Les Clöchards, Brian Auger’s Oblivion Express & Alex Ligertwood, Gerhard Polt, Klaus Doldinger, Joo Kraus & Max Mutzke, die Heavytones, Django Asül sowie Arno Haas mit Alvin Mills und Yasi Hofer am Blautopf zu Gast.

Autor: Eberhard Fuhr